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	<title>Kommentare fuer markusbauer.info</title>
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	<link>http://markusbauer.info</link>
	<description>Das Weblog für schöne Menschen</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 08:54:03 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Microblogging - Der Selbstversuch! von OLI</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/microblogging-der-selbstversuch/#comment-127</link>
		<dc:creator>OLI</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 09:19:42 +0000</pubDate>
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		<description>bei Der Markus….. arbeitet mit diesen Menschen 

kann man sogar mein Motorrad sehen!!!
jebbet ja gaarnisch!

ich wünsch Dir noch ein frohes Fest und nen guten Rutsch!!! ...lasset krachen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bei Der Markus….. arbeitet mit diesen Menschen </p>
<p>kann man sogar mein Motorrad sehen!!!<br />
jebbet ja gaarnisch!</p>
<p>ich wünsch Dir noch ein frohes Fest und nen guten Rutsch!!! &#8230;lasset krachen!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Microblogging - Der Selbstversuch! von Nortix</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/microblogging-der-selbstversuch/#comment-126</link>
		<dc:creator>Nortix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 10:20:49 +0000</pubDate>
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		<description>Huii, da wird mein bleep zitiert. :-)

Willkommen in der Welt des OMB.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huii, da wird mein bleep zitiert. :-)</p>
<p>Willkommen in der Welt des OMB.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Baader-Meinhof-Komplex von Dani</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/der-baader-meinhof-komplex/#comment-124</link>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 09:00:01 +0000</pubDate>
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		<description>achja noch ein Nachtrag, was mir persönlich aufgefallen ist im film

vor allem bei Ulrike Meinhof bekommt man den Eindruck dass sie das gefühl hat in einem Alptraum festzusitzen und nicht da wieder rauszukommen und machtlos zusehen zu müssen

Sie erscheint schon fast wie eine modernere Sophie Scholl, die versucht mit den Flugblättern der RAF die Studentenschaft aufzurütteln, nur leider war diese Vorgehensweise nicht ganz zeitgemäß und sie konnte sich leider gegenüber der restlichen radikaler denkenden Gruppe nicht behaupten , schade eigentlich...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>achja noch ein Nachtrag, was mir persönlich aufgefallen ist im film</p>
<p>vor allem bei Ulrike Meinhof bekommt man den Eindruck dass sie das gefühl hat in einem Alptraum festzusitzen und nicht da wieder rauszukommen und machtlos zusehen zu müssen</p>
<p>Sie erscheint schon fast wie eine modernere Sophie Scholl, die versucht mit den Flugblättern der RAF die Studentenschaft aufzurütteln, nur leider war diese Vorgehensweise nicht ganz zeitgemäß und sie konnte sich leider gegenüber der restlichen radikaler denkenden Gruppe nicht behaupten , schade eigentlich&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Der Baader-Meinhof-Komplex von Dani</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/der-baader-meinhof-komplex/#comment-123</link>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:18:33 +0000</pubDate>
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		<description>Nach nun fast 20 Jahren ist der "Baader-Meinhof-Komplex" der erste Film, der meine Mutter mal ins Kino gelockt hat. Es war interessant das mal von ihr zu hören weil sie zur Zeit der Schleyer-Entführung selbst grad ca. 13 war. 

Womit ich Mucki uneingeschränkt recht geben kann, ist, dass man als fast Wendegeborene nicht wirklich was vond en Plakaten mitbekommen hat, und dementsprechend man nur grob darüber bescheid weiß, bzw. eigentlich gar nicht ,wenn ich ehrlich bin, da auch trotz der Tatsache ,dass ich aus dem wie Mucki sagt "ehemals kommunistischen Osten Deutschlands" komme, da bei uns die RAF gekonnt rausgelassen wurde im Geschichtsunterricht.

Was mich speziell jetzt betrifft war der Film bis zum Schluss extrem spannend und auch trotz der Länge wurde er mir zumindest nicht langweilig. Eine starke Besetzung und eine super Regie, machen den Film zum Erlebnis finde ich.

Was die Objektivität angeht ,stimmt das schon, dass man aus irgendeinem Grund fast Sympathien entwickelt für die RAF-Mitglieder, auch wenn ich speziell mich nicht wirklich als Terrorsympathisant bezeichnen würde.

Bloß seien wir mal ehrlich: Wer von uns weiß schon wie das ablief damals, wie das war in so einer Zeit zu leben. Der Gedanke, bzw. die Motive der RAF ,zumindest was den Film angeht kann man meines Erachtens sehr gut verstehen, wobei hier denk ich hauptsächlich das Problem in der Umsetzung ihrer Ziele lag. 

Was ziemlich gut im Film dargestellt wurde, war der Unterschied der ersten RAF Generation, die in Isolierungshaft saßen und der nachfolgenden Generationen, die rein gar nichts mehr mit dem Grundgedanken zu tun hatten , sondern teilweise Aktionen durchführten ,die nich der eigentlich RAF -Idee entstammten (wie. z.B. die Entführung der Lufthansa-Maschine). Die Art und Weise wie Sie ihre Ideen durchsetzten war natürlich sehr zweifelhaft das will ich auch nicht bestreiten, aber ich denke ,dass uns heute schlicht und einfach der Einblick fehlt, bzw. wir nicht wirklich die damaligen Zeiten nachvollziehen können, da wir sie nicht erlebt haben. Denn meines Erachtens sind die Darstellungen was die Niederschlagung der Studentenunruhen, das Verhalten der Polizisten, das Verhalten des Springer-Verlages ( wir alle kennen die heutigen Bild-Schlagzeilen und wissen auch, dass die viel Schund schreiben), die Fahndung, die Haftbedingungen und die Prozesse ziemlich authentisch sind. 

Die Studentenunruhen sind Fakt, genauso wie die Tötung Benno Ohnesorgs durch einen Polizisten, was später vertuscht wurde. Der IST tot, daran kann keiner irgendwas rütteln. Dass Rudi Dutschke real war ist bekannt, genauso ,dass ein Attentat auf ihn verübt wurde. 
Die Darstellung, dass die Polizisten auf die Studenten losgegangen sind ist auch durch Fotos und Augenzeugenberichte belegt. Die Feindschaft zwischen RAF und Staat ist auch nicht unverständlich, da  vor allem zu Beginn der RAF noch genügend Nationalsozialisten bzw. ehemalige in recht hohen Positionen vertreten waren. Meinungsfreiheit war unerwünscht, reden brachte nichts. Isolationshaft ist nachwievor ein Fakt und wird immer noch aktiv durchgeführt. Dass da beim Prozess von Folter gesprochen wurde, ist denk ich gut nachvollziehbar und wenn nicht dann sollte man mal auf wikipedia den artikel "isolationshaft" lesen, damit man eine vorstellung davon bekommt, was es bedeutet den ganzen tag allein bei absoluter stille in einer zelle zu sitzen.

Auch wenn ich es nachwievor nicht glaube ,dass die RAF mit den Attentaten je irgendwas geändert hätte am Vietnamkrieg, dazu sind/waren die Amerikaner zu ignorant und selbstgefällig.

Ich glaube einfach dass mit der Verhaftung der Kerngruppe, die eigentlichen grundideen der RAF verloren gingen, zumindest wirkte die zweite und dritte Generation eher wie ein paar Krawallmachende Jugendliche, als wie eine Organisation mit Zielen. Ich vermute, dass den Kernmitgliedern das "Projekt RAF" aus dem Ruder gelaufen ist und sie die Kontrolle verloren haben, und nach deren Verhaftung die Nachfolger sich nicht mehr an die Ideen gehalten haben, weil Sie sie nich kannten..ich schätze das funktioniert ähnlich wie "Stille Post", was man am anfang sagt, kommt am Ende komplett anders raus.und so wusste denk ich die letzte Generation, die Schleyer entführte nichts mehr von den ursprünglichen Idealen und es wurden nur noch wahlos Anschläge durchgeführt ohne wirkliches Ziel.

Was den Staat angeht: ich glaub dass sie die damalige Regierung sich eine Menge Ärger erspart hätte, wenn sie nicht der RAF ständig Zündstoff geliefert hätte. Nur durch die groben Umgangsweisen, die "Isolationsfolter" und die Äußerungen in der Öffentlichkeit konnte die RAF so viele Mitglieder mobilisieren und manipulieren (wie zum Beispiel durch die Darstellung Ulrike Meinhofs Tod als Mord durch den Staat). Hätte der Staat sich nicht als intoleranter Polizeistaat mit unmenschlichen Haftbedingungen und brutalen Vorgehensweisen gegen Demonstrierende präsentiert, hätte die RAF nicht annähernd den Zündstoff gehabt, den sie letztendlich hatte, da Sie somit mit  Leichtigkeit die Unglaubwürdigkeit des Staates für ihre Zwecke ausnutzen konnten und so auch Sympathisanten aus dem Volk , bzw. auch neue Mitglieder dazugewinnen konnte.

Wie gesagt ,das sind nur Mutmaßungen meinerseits, ich habe es ja nicht miterlebt, ich finde nur das die Darstellung so subjektiv sie auch vielleicht wirkt, vermutlich nich ganz so subjektiv gewesen ist, wie man es empfindet.

Und um nochmal zu Muckis Aussage :"aber dennoch finde ich es eher beängstigend, wenn solche Terroristen, gerade in der momentanen Situation auf den Status von Helden gewürdigt werden." nicht wirklich passend, da man den heutigen Terrorismus nicht mit dme damaligen vergleichen kann, es sind komplett andere Situationen, damals ging es um die Ungerechtigkeit in Bezug auf den Krieg in Vietnam, man wollte mit extrem radikalen Mitteln dazu beitragen, dass der unglaublich grausame Krieg dort beendet wird. Heute geht es eher darum welche Gott der coolste is, ums mal so auszudrücken, diesmal sind die Terroristen die Intoleranten und nicht der Staat. Zumal beim heutigen Terrorismus gezielt Attentate auf unbeteiligte Zivilisten durchgeführt werden. 

Abgesehen davon werden sie nicht als Helden dargestellt, der damalige Staat hat Sie selbst zu Helden gemacht, dafür mussten die RAF Mitglieder nicht wirklich viel tun und sich noch nichtmal anstrengen um Anklang zu finden. In sofern ist das nichtmal wirklich filmerische Freiheit von seiten der Filmemacher sondern eine realistische Darstellung. Würden die Filmemacher die RAF-Mitglieder als skrupellose Monster darstellen und den Staat als Opfer, wäre das gelogen, weil das nicht die Sichtweise der Bevölkerung zur damaligen Zeit widerspiegeln würde. 

Würde morgen wieder etwas ähnliches wie die RAF aus dem Boden auftauchen, die Arbeitsagenturen in die Luft sprengen als aktion gegen die Arbeotslosigkeit, bin ich mir sicher dass es genügen Bürger gibt, die den Protest nachvollziehen könnten und auch wieder sympathisieren.Letztendlich ist die Verantwortung für den Nährboden solcher Gruppen beim Staat, den wenn der seine Arbeit richtig machen würde gäbe es keinen Grund zum protestieren.

Aber witzigerweise findet sich beim RAF Terrorismus und dem heutigen "Heiligen Krieg" trotzdem eine Parallele. 

Denn wer hat bei beidem Schuld?

Natürlich..Die Amerikaner.

wie gesagt das ist eine Darstellung meiner Meinung, die muss nicht unbedingt geteilt werden.

In diesem Sinne ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach nun fast 20 Jahren ist der &#8220;Baader-Meinhof-Komplex&#8221; der erste Film, der meine Mutter mal ins Kino gelockt hat. Es war interessant das mal von ihr zu hören weil sie zur Zeit der Schleyer-Entführung selbst grad ca. 13 war. </p>
<p>Womit ich Mucki uneingeschränkt recht geben kann, ist, dass man als fast Wendegeborene nicht wirklich was vond en Plakaten mitbekommen hat, und dementsprechend man nur grob darüber bescheid weiß, bzw. eigentlich gar nicht ,wenn ich ehrlich bin, da auch trotz der Tatsache ,dass ich aus dem wie Mucki sagt &#8220;ehemals kommunistischen Osten Deutschlands&#8221; komme, da bei uns die RAF gekonnt rausgelassen wurde im Geschichtsunterricht.</p>
<p>Was mich speziell jetzt betrifft war der Film bis zum Schluss extrem spannend und auch trotz der Länge wurde er mir zumindest nicht langweilig. Eine starke Besetzung und eine super Regie, machen den Film zum Erlebnis finde ich.</p>
<p>Was die Objektivität angeht ,stimmt das schon, dass man aus irgendeinem Grund fast Sympathien entwickelt für die RAF-Mitglieder, auch wenn ich speziell mich nicht wirklich als Terrorsympathisant bezeichnen würde.</p>
<p>Bloß seien wir mal ehrlich: Wer von uns weiß schon wie das ablief damals, wie das war in so einer Zeit zu leben. Der Gedanke, bzw. die Motive der RAF ,zumindest was den Film angeht kann man meines Erachtens sehr gut verstehen, wobei hier denk ich hauptsächlich das Problem in der Umsetzung ihrer Ziele lag. </p>
<p>Was ziemlich gut im Film dargestellt wurde, war der Unterschied der ersten RAF Generation, die in Isolierungshaft saßen und der nachfolgenden Generationen, die rein gar nichts mehr mit dem Grundgedanken zu tun hatten , sondern teilweise Aktionen durchführten ,die nich der eigentlich RAF -Idee entstammten (wie. z.B. die Entführung der Lufthansa-Maschine). Die Art und Weise wie Sie ihre Ideen durchsetzten war natürlich sehr zweifelhaft das will ich auch nicht bestreiten, aber ich denke ,dass uns heute schlicht und einfach der Einblick fehlt, bzw. wir nicht wirklich die damaligen Zeiten nachvollziehen können, da wir sie nicht erlebt haben. Denn meines Erachtens sind die Darstellungen was die Niederschlagung der Studentenunruhen, das Verhalten der Polizisten, das Verhalten des Springer-Verlages ( wir alle kennen die heutigen Bild-Schlagzeilen und wissen auch, dass die viel Schund schreiben), die Fahndung, die Haftbedingungen und die Prozesse ziemlich authentisch sind. </p>
<p>Die Studentenunruhen sind Fakt, genauso wie die Tötung Benno Ohnesorgs durch einen Polizisten, was später vertuscht wurde. Der IST tot, daran kann keiner irgendwas rütteln. Dass Rudi Dutschke real war ist bekannt, genauso ,dass ein Attentat auf ihn verübt wurde.<br />
Die Darstellung, dass die Polizisten auf die Studenten losgegangen sind ist auch durch Fotos und Augenzeugenberichte belegt. Die Feindschaft zwischen RAF und Staat ist auch nicht unverständlich, da  vor allem zu Beginn der RAF noch genügend Nationalsozialisten bzw. ehemalige in recht hohen Positionen vertreten waren. Meinungsfreiheit war unerwünscht, reden brachte nichts. Isolationshaft ist nachwievor ein Fakt und wird immer noch aktiv durchgeführt. Dass da beim Prozess von Folter gesprochen wurde, ist denk ich gut nachvollziehbar und wenn nicht dann sollte man mal auf wikipedia den artikel &#8220;isolationshaft&#8221; lesen, damit man eine vorstellung davon bekommt, was es bedeutet den ganzen tag allein bei absoluter stille in einer zelle zu sitzen.</p>
<p>Auch wenn ich es nachwievor nicht glaube ,dass die RAF mit den Attentaten je irgendwas geändert hätte am Vietnamkrieg, dazu sind/waren die Amerikaner zu ignorant und selbstgefällig.</p>
<p>Ich glaube einfach dass mit der Verhaftung der Kerngruppe, die eigentlichen grundideen der RAF verloren gingen, zumindest wirkte die zweite und dritte Generation eher wie ein paar Krawallmachende Jugendliche, als wie eine Organisation mit Zielen. Ich vermute, dass den Kernmitgliedern das &#8220;Projekt RAF&#8221; aus dem Ruder gelaufen ist und sie die Kontrolle verloren haben, und nach deren Verhaftung die Nachfolger sich nicht mehr an die Ideen gehalten haben, weil Sie sie nich kannten..ich schätze das funktioniert ähnlich wie &#8220;Stille Post&#8221;, was man am anfang sagt, kommt am Ende komplett anders raus.und so wusste denk ich die letzte Generation, die Schleyer entführte nichts mehr von den ursprünglichen Idealen und es wurden nur noch wahlos Anschläge durchgeführt ohne wirkliches Ziel.</p>
<p>Was den Staat angeht: ich glaub dass sie die damalige Regierung sich eine Menge Ärger erspart hätte, wenn sie nicht der RAF ständig Zündstoff geliefert hätte. Nur durch die groben Umgangsweisen, die &#8220;Isolationsfolter&#8221; und die Äußerungen in der Öffentlichkeit konnte die RAF so viele Mitglieder mobilisieren und manipulieren (wie zum Beispiel durch die Darstellung Ulrike Meinhofs Tod als Mord durch den Staat). Hätte der Staat sich nicht als intoleranter Polizeistaat mit unmenschlichen Haftbedingungen und brutalen Vorgehensweisen gegen Demonstrierende präsentiert, hätte die RAF nicht annähernd den Zündstoff gehabt, den sie letztendlich hatte, da Sie somit mit  Leichtigkeit die Unglaubwürdigkeit des Staates für ihre Zwecke ausnutzen konnten und so auch Sympathisanten aus dem Volk , bzw. auch neue Mitglieder dazugewinnen konnte.</p>
<p>Wie gesagt ,das sind nur Mutmaßungen meinerseits, ich habe es ja nicht miterlebt, ich finde nur das die Darstellung so subjektiv sie auch vielleicht wirkt, vermutlich nich ganz so subjektiv gewesen ist, wie man es empfindet.</p>
<p>Und um nochmal zu Muckis Aussage :&#8221;aber dennoch finde ich es eher beängstigend, wenn solche Terroristen, gerade in der momentanen Situation auf den Status von Helden gewürdigt werden.&#8221; nicht wirklich passend, da man den heutigen Terrorismus nicht mit dme damaligen vergleichen kann, es sind komplett andere Situationen, damals ging es um die Ungerechtigkeit in Bezug auf den Krieg in Vietnam, man wollte mit extrem radikalen Mitteln dazu beitragen, dass der unglaublich grausame Krieg dort beendet wird. Heute geht es eher darum welche Gott der coolste is, ums mal so auszudrücken, diesmal sind die Terroristen die Intoleranten und nicht der Staat. Zumal beim heutigen Terrorismus gezielt Attentate auf unbeteiligte Zivilisten durchgeführt werden. </p>
<p>Abgesehen davon werden sie nicht als Helden dargestellt, der damalige Staat hat Sie selbst zu Helden gemacht, dafür mussten die RAF Mitglieder nicht wirklich viel tun und sich noch nichtmal anstrengen um Anklang zu finden. In sofern ist das nichtmal wirklich filmerische Freiheit von seiten der Filmemacher sondern eine realistische Darstellung. Würden die Filmemacher die RAF-Mitglieder als skrupellose Monster darstellen und den Staat als Opfer, wäre das gelogen, weil das nicht die Sichtweise der Bevölkerung zur damaligen Zeit widerspiegeln würde. </p>
<p>Würde morgen wieder etwas ähnliches wie die RAF aus dem Boden auftauchen, die Arbeitsagenturen in die Luft sprengen als aktion gegen die Arbeotslosigkeit, bin ich mir sicher dass es genügen Bürger gibt, die den Protest nachvollziehen könnten und auch wieder sympathisieren.Letztendlich ist die Verantwortung für den Nährboden solcher Gruppen beim Staat, den wenn der seine Arbeit richtig machen würde gäbe es keinen Grund zum protestieren.</p>
<p>Aber witzigerweise findet sich beim RAF Terrorismus und dem heutigen &#8220;Heiligen Krieg&#8221; trotzdem eine Parallele. </p>
<p>Denn wer hat bei beidem Schuld?</p>
<p>Natürlich..Die Amerikaner.</p>
<p>wie gesagt das ist eine Darstellung meiner Meinung, die muss nicht unbedingt geteilt werden.</p>
<p>In diesem Sinne ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Facelift von Steffino</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/facelift/#comment-122</link>
		<dc:creator>Steffino</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 07:43:47 +0000</pubDate>
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		<description>wow, das gefällt mir!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wow, das gefällt mir!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Von Anzügen und Bankern von fwolf</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/von-anzugen-und-bankern/#comment-119</link>
		<dc:creator>fwolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 13:06:27 +0000</pubDate>
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		<description>nö, du musst genauso dämlich daherkommen wie Billy Willy Gates in der 80ern ;)

cu, w0lf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nö, du musst genauso dämlich daherkommen wie Billy Willy Gates in der 80ern ;)</p>
<p>cu, w0lf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Jetzt seniorentauglich! von Mona</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/jetzt-seniorentauglich/#comment-117</link>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 20:41:24 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem Schuhgeschäft halte ich für ein Gerücht. Dazu gibt es auch keine aussagekräftigen Statistiken ... glaub ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Schuhgeschäft halte ich für ein Gerücht. Dazu gibt es auch keine aussagekräftigen Statistiken &#8230; glaub ich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unfall-Blogging von Markus</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/unfall-blogging/#comment-116</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 20:29:09 +0000</pubDate>
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		<description>Titel und Text lassen sich beim Upload noch machen. Und da der Post in unter einer Minute über den Äther geht, macht das bei meinem Tarif 9 Cent pro Bild. Billiger als eine SMS. Und viel billiger als eine MMS.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Titel und Text lassen sich beim Upload noch machen. Und da der Post in unter einer Minute über den Äther geht, macht das bei meinem Tarif 9 Cent pro Bild. Billiger als eine SMS. Und viel billiger als eine MMS.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unfall-Blogging von DerDu</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/unfall-blogging/#comment-113</link>
		<dc:creator>DerDu</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 05:48:07 +0000</pubDate>
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		<description>Als Quasi-Hauptbeteiligter finde ich: Bei Tag und mit ner vernünftigen Eingabe von Titel und ein paar Stichworten ist das genial (bis auf die Kosten fürs Hochladen und die sch*** Bild-Qualität bei Dunkelheit). So von unterwegs...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Quasi-Hauptbeteiligter finde ich: Bei Tag und mit ner vernünftigen Eingabe von Titel und ein paar Stichworten ist das genial (bis auf die Kosten fürs Hochladen und die sch*** Bild-Qualität bei Dunkelheit). So von unterwegs&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Baader-Meinhof-Komplex von Mucki</title>
		<link>http://markusbauer.info/weblog/eintrag/der-baader-meinhof-komplex/#comment-110</link>
		<dc:creator>Mucki</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:16:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://markusbauer.info/?p=328#comment-110</guid>
		<description>Für jemanden, der natürlich zur Wiedervereinigung geboren wurde, spielen die Fahndungsplakate kaum mehr eine Rolle. Richtig aufgewachsen ist man mit den Plakaten sicher nicht. Aber dennoch macht man sich spätestens in der Schule genug Gedanken zur RAF, v.a. wenn man aus dem ehemals kommunistischen Osten Deutschlands kommt. Im Film sind die RAF- Täter, wenn ich sie mal als diese bezeichnen darf, mehr oder minder als Opfer dargestellt. Sicher, man kann nicht sagen, dass sie nur Verbrecher waren. Aber meiner Meinung nach sind die Zusammenhänge zwar ganz gut dargestellt, so dass man gerade als "Spätgeborener" die Situation mitverfolgen kann, aber dennoch finde ich es eher beängstigend, wenn solche Terroristen, gerade in der momentanen Situation auf den Status von Helden gewürdigt werden. Beachtlich am Film ist die durchweg gute Leistung der Regie und der Schauspieler. Negativ zu bewerten ist meiner Ansicht nach, dass der Film zu lange dauert, denn gegen Ende hin wird man doch leicht abgelenkt. Alles in allem ist der Film recht gelungen und gerade richtig für jemanden, der sich zwar grob mit der RAF auskennt, aber nichts genaues darüber weiß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für jemanden, der natürlich zur Wiedervereinigung geboren wurde, spielen die Fahndungsplakate kaum mehr eine Rolle. Richtig aufgewachsen ist man mit den Plakaten sicher nicht. Aber dennoch macht man sich spätestens in der Schule genug Gedanken zur RAF, v.a. wenn man aus dem ehemals kommunistischen Osten Deutschlands kommt. Im Film sind die RAF- Täter, wenn ich sie mal als diese bezeichnen darf, mehr oder minder als Opfer dargestellt. Sicher, man kann nicht sagen, dass sie nur Verbrecher waren. Aber meiner Meinung nach sind die Zusammenhänge zwar ganz gut dargestellt, so dass man gerade als &#8220;Spätgeborener&#8221; die Situation mitverfolgen kann, aber dennoch finde ich es eher beängstigend, wenn solche Terroristen, gerade in der momentanen Situation auf den Status von Helden gewürdigt werden. Beachtlich am Film ist die durchweg gute Leistung der Regie und der Schauspieler. Negativ zu bewerten ist meiner Ansicht nach, dass der Film zu lange dauert, denn gegen Ende hin wird man doch leicht abgelenkt. Alles in allem ist der Film recht gelungen und gerade richtig für jemanden, der sich zwar grob mit der RAF auskennt, aber nichts genaues darüber weiß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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