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Alle Einträge aus dem Mai 2007

Ratz fatz in den Google Index

Datum: 19. Mai 2007
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Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version dieses Blogs.

In der Vergangenheit hatte ich immer wieder und wieder Probleme, meine Seiten in oder aus dem Google Index zu bekommen. Aber diesmal ist alles anders.

Seit knapp zwei Wochen ist mein Blog online. Um sicherzustellen, dass ich auch über Suchmaschinen (nennen wir sie mal Google) gefunden werde, habe ich im Wesentlichen drei Maßnahmen ergriffen.

1. Optimierung des Quellcodes, dass er schön suchmaschinentauglich ist.

Dabei kam mir die Standardkonformität von WordPress schon mal sehr entgegen. Mehr dazu ein ander mal.

2. Bereitstellen einer Sitemap

Dank des WordPress-Plugins Google Sitemap Generator wird mit jedem Post eine aktualisierte Sitemaps-Datei an Google übermittelt. Damit habe ich schon recht gute Erfahrungen gemacht und auch diesmal scheint es das Crawling meiner Seiten und die Aufnahme in den Index zu beschleunigen. Bereits Anfang dieser Woche – nur 7 Tage nach der Liveschaltung – waren schon die ersten Seiten bei Google zu finden. Und es werden immer mehr.

3. Verlinkung von anderen Seiten

Zufällig betreibe ich noch eine andere Seite, die einen Google Pagerank von 4 aufweist. Das ist schon mal nicht schlecht. Dort habe ich Links in dieses Blog platziert, um die Relevanz zu steigern. Der René hat auch ein bisschen geholfen.

Stand jetzt gerade eben kennt Google schon 18 Seiten unter dieser Domain. Ich wusste garnicht, dass es schon so viele sind. Könnte aber daran liegen, dass auch ein paar der Feeds unsinnigerweise indiziert wurden.

Allein in den letzten beiden Tagen hatte ich knapp 20 Zugriffe über Google zu Suchbegriffen rund um Claudia Koreck. Das ist für meine Verhältnisse schon garnicht schlecht.

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Ja ist das denn sicher?!?

Datum: 17. Mai 2007
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Vor ein paar Tagen hab ich mir ein neues Fahrrad bestellt. Weil ich damit früher oder später wahrscheinlich auch mal auf der Straße unterwegs sein werde, ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, die dort, wo ich arbeite in erster Linie in Zusammenhang mit IT Themen auftaucht: Ja ist das denn sicher?!?

Mein Canyon Yellowstone 4.0Mein Canyon Yellowstone 4.0

Wenn man sich – wie ich – schon seit längerer, sehr viel längerer Zeit nicht mehr mit Fahrrädern beschäftigt hat, fällt einem gleich mal auf, dass es keine Schutzbleche hat. Überhaupt heißen die jetzt nicht mehr Schutzbleche, sondern Blades! Die Funktion ist dieselbe, aber Blades klingt schon irgendwie cooler.

Außerdem vermisse ich spontan einige Teile, die – so habe ich vor vielen Jahren beim Fahrradführerschein in der 4. Klasse gelernt – zwingend erforderlich sind, dass das Fahrrad als verkehrssicher gilt. Scheinbar hat sich seitdem einiges geändert. Zwar habe ich mir ein batteriebetriebenes Leuchtenset dazu bestellt, das als StVZO zugelassen gilt. Die Frage ist, reicht das allein aus?

Eine etwas halbherzige Internetrecherche zu dem Thema hat nicht wirklich geholfen. Zu unterschiedlich sind die Informationen, zu vielfältig das Wirrwarr aus Vorschriften und gut gemeinten Entwürfen, die aber nie umgesetzt wurden.

Kennt sich da irgendwer aus?

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Handys als Geigerzähler – Geht denn das?

Datum: 14. Mai 2007
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Auf Spiegel Online findet sich ein Bericht, wonach Hersteller von Mobiltelefonen darüber nachdenken, ihre Geräte mit Sensoren für ABC Bedrohungen auszustatten und durch Vernetzung eine Art Frühwarnsystem zu schaffen. Ich denke, das Ganze hat aber noch einen Haken.

Ich verzichte an dieser Stelle auf einen Link zum entsprechenden Bericht auf Spiegel Online, weil ich mit der zuständigen Redaktion noch eine Rechnung offen habe.

Wie so viele geniale Ideen der letzten Zeit bedanken wir uns auch für den Handy-als-Geigerzähler-Einfall beim US-amerikanischen Ministerium für Heimatschutz. Dort hat man sich überlegt, dass es ja wahnsinnig praktisch wäre, wenn Handys (man beachte: nicht Handies, schließlich ist es kein englisches Wort) Informationen über radioaktive Strahlung übermitteln könnten. Durch die Auswertung von Daten vieler Teilnehmer könnten dann im K-Fall wertvolle Infos über das Ausmaß der Verstrahlung gewonnen werden.

Teilnehmer ist in diesem Fall nicht ganz richtig, weil das Tolle an der Idee ist, dass die Mobiltelefone auch dann noch senden sollen, wenn der Besitzer längst gegrillt wurde.  Clever, gell?

Jetzt bin ich kein Atomphyisker, aber ich habe mal gehört, dass eine atomare Explosion auch immer mit seinem sogenannten EMP (Electromagnetic Pulse) zusammenfällt. Und der grillt alle elektronischen Bauteile (also auch Handymasten und Handys), noch bevor die Strahlung deren Besitzer erreicht.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis den US-Heimatschützern dieses kleine Problemchen bewusst wird.

Ich persönlich würde mir dann doch ein Handy mit Strahlungsschutz, statt Strahlungsdetektor wünschen. Jemand anderer Meinung?

Wer im Übrigen mehr über die Themen Strahlung und EMP und so weiter wissen will, dem sei die TV Serie Jericho empfohlen, die ab 4. Juni auf Pro7 läuft und die Einordnung dieses Beitrags in die Kategorie Fernsehen rechtfertigt. Auch John Woos Operation Broken Arrow ist in der Hinsicht ganz informativ.

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Gute Musik: Claudia Koreck

Datum: 11. Mai 2007
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Mittwoch abend bin ich auf Bayern 3 auf eine tolle Künstlerin aufmerksam geworden. Eine junge Dame, die bayrisch singt, zu moderner Instrumentierung und mit beeindruckenden Texten: Claudia Koreck.

Es gibt eine Menge Vorurteile gegen Musik im bayrischen Dialekt. Außerhalb Bayerns kann man ja auch nicht viel damit anfangen. Andererseits sind BAP auch über den Kölner Raum hinaus erfolgreich. Interpreten wie Werner Schmidbauer sind zwar nicht gerade das, was man als Mainstream bezeichnen kann, haben aber eindrucksvoll bewiesen, dass bayrische Texte – oder auch bayerische Interpretationen (Herr Schmidbauer hat Stings Fields of Gold gecovert) viel Charme haben und ein breites Publikum begeistern können.

Unglaublich viel Charme hat auch die Musik von Claudia Koreck. Und das mit dem breiten Publikum ist gerade am Werden. Momentan steht die 19-jährige auf der Webseite von Bayern 3 zur Zahl zum Newcomer des Monats. Dort kann man auch ihren Song „Fliagn“ komplett anhören, und der ist richtig gut.

Zwei weitere Hörproben, die einen Eindruck von Claudias musikalischer Breite von sehr gefühlvoll bis hin zu flott und rockig geben, gibt es auf ihrer MySpace Seite.

Das Problem ist nur, wenn man wie ich auf den Geschmack kommt, kann man nirgends eine CD bestellen. Die gibt es nämlich (noch) nicht. Aber hoffentlich bald…

Wie findet ihr die Hörproben?

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Stoppschilder sollten beidseitig bedruckt werden!

Datum: 7. Mai 2007
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Inspiriert durch einen Kollegen, der auf seiner Seite jetzt einen eigenen Bereich hat, in dem er sich mit dem alltäglichen Wahnsinn auf deutschen Straßen auseinandersetzt, hat mein Blog jetzt eine eigene Kategorie zu dem Thema. Schließlich bin ich auch ein Opfer!

Epidode 1: Ein STOP ist nicht genug.

Heute morgen so gegen 8:17 auf dem Weg zur Arbeit. (Ja, ich war heute ein bisschen spät dran.) Ein kleiner Nissan Micra – in Zukunft werde ich auch Kennzeichen veröffentlichen – hält vor mir an einem Stoppschild. Es kommt was.

An der Stelle sollte ich erklären, dass ich persönlich die Philosophie vertrete, dass man an Kreuzungen, wenn man lange genug gewartet hat, einfach losfahren darf, auch wenn man es eigentlich nicht darf und gerade was kommt. Die… äh… Frau in dem Auto vor mir teilt diese Philosophie und fährt nach einiger Zeit einfach los. Ich rücke auf und bemerke, dass in diesem Moment sich von links ein Fahrzeug nähert auf Kollissionskurs mit dem roten Nissan Micra vor mir.

Dann bin ich kurz abgelenkt, denn meine Gedanken streifen ein paar Autos nach hinten zu dem anderen Audi A3 und dem putzigen Ding, das mir kurz zuvor schon beim Tanken aufgefallen war. Sie – Metzgerstochter – ist schließlich der Grund dafür, dass ich seit dem letzten Wiesenfest die These vertrete, dass der Geschmack eines Paars Bratwürste maßgeblich vom Aussehen derjenigen abhängt, die es einem verkauft hat. Und es war ein ganz vorzügliches Paar Bratwürste.

Die… äh… Frau in dem Kleinwagen vor mir hat mittlerweile auch das herannahende Fahrzeug bemerkt und beschließt mangels Beschleunigung in Fahrtrichtung die Flucht – ganz klassich – nach hinten anzutreten und legt todesmutig den Rückwärtsgang ein. Da stehe aber ich, immer noch ein wenig gedankenverloren.

An dieser Stelle komme ich zurück auf den Titel meines Posts und die Forderung, Stoppschilder beidseitig zu beschriften, so dass man auch beim rückwärtigen Räumen der Kreuzung erst nochmal schaut, ob da nicht schon wer steht.

Klingt im ersten Moment bekloppt, aber man weiß ja nie.

Mir und meinem Audi ist nichts passiert. Diesmal.

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Juhuu! Ankündigungen zum Internet Explorer 8

Datum: 7. Mai 2007
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Dieser Tage steigt in Las Vegas die Mix 07, Microsofts Entwicklerkonferenz. Bei der Gelegenheit gab es auch einen kleinen Ausblick auf die Version 8 des Internet Explorers… der soll im Hinblick auf Standard-Kompatibilität besser werden. Aber Vorsicht!

Für alle die, die es nicht wissen, heutzutage gibt es zwei Arten von Browsern: Es gibt die, die sich an definierte Standards halten, moderne Technologien unterstützen und vorantreiben, und es Webdesignern relativ einfach machen, ansprechende Seiten zu gestalten. Als Vertreter wären da der Firefox, Apples Safari und mein persönlicher Favorit Opera zu nennen.

Auf der anderen Seite gibt es den Internet Explorer. Statt den Browser so zu programmieren, dass er mit durchdachten Standards zurecht kommt, definiert Microsoft seit Jahren eigene Standards, auf Basis dessen, was der Browser kann. Hm, auch ein Ansatz.

Für Webdesigner wird dadurch alles schwieriger, denn leider ist ein erschreckend großer Teil der Internetnutzer immer noch nicht auf den Trichter gekommen, sich einen anständigen Browser auszusuchen und freut sich z.B. riesig darüber, dass Microsoft im IE7 das Tabbed Browsing erfunden hat. Das Problem für den Webdesigner ist, dass er zusätzlich zu einer standardkonformen Lösung auch noch Mittel und Wege finden muss, dass der Internet Exploder die Seite auch anständig darstellt. Spart man sich das, gibt’s schnell von IE-nutzenden Internet-Profis verbale Haue.

Jetzt kündigte aber der Microsoft-Chef-Internet-Explorer-Vergurker Chris Wilson an, dass die kommende Version des IE, die nächstes Jahr erscheinen soll, sich wesentlich besser auf Standards versteht. Das klingt im ersten Moment toll. (Vielleicht hat Microsoft auch noch die tolle Idee, den Browser mit Mausgesten zu steuern! Das wäre mal innovativ!)

Aber nicht so schnell! Ich zitiere den Chef-Vergurker Chris Wilson:

Das Internet ist ein gewachsenes System – einige Webseiten, die auf Standard-Abweichungen älterer IE-Versionen Rücksicht nehmen, sind mit der Version 7 nicht mehr zu nutzen… Wenn wir sagen ‚hier ist unser neuer Browser, er ist kompatibel zu den Standards‘, stören wir das aktuelle Ökosystem, und das verbessert die Situation für niemanden.

Geht’s noch?!?

Seit Jahren erfindet Microsoft proprietäre Standards, die dem Internet Explorer Rechnung tragen, und nun sollen diese plötzlich beibehalten werden und der neue Browser dem alten Schrott angepasst werden?

Wenn man das weiter denkt, würde da ja heißen, dass alle Browser, die kompatibel zu gängigen Standards sind, das „aktuelle Ökosystem stören“. Interessanter Gedanke.

Eigentlich eine Frechheit der vielen Browser, einfach so in das Ökosystem Internet einzudringen, dass Microsoft in jahrelanger Marktdominanz aufgebaut und angepasst hat (angepasst an den Browser, denn so muss es wohl richtig sein) und einfach alles kaputtzumachen!

Ich muss jetzt erst mal was trinken.

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Schriftgrößen und liquide Layouts

Datum: 5. Mai 2007
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Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version des Blogs

Kein anderes Medium entwickelt sich so schnell wie das Internet. Und was gestern noch der letzte Schrei war – man denke nur an tabellenbasierte Layouts – gilt heute schon als unprofessionell und wird verspottet. Unabhängig von den verwendeten Techniken, hier ein paar Gedanken zu Schriftgrößen und sogenannten liquiden Layouts.

Dieses wundervolle Weblog verwendet eine relativ große Schrift. Warum relativ, darauf werde ich ein ander Mal eingehen. Aber warum groß?

Als ich vor knapp 7 Jahren meine erste Webseite zusammengestöpselt hab, ging der Trend eher hin zu kleinen Schriften. Das blieb eine ganze Weile so. Der Hauptgrund dafür dürfte gewesen sein, dass damals die am weitesten verbreitete Bildschirmauflösung unglaubliche 800×600 Punkte hatte. Rechnet man dann noch Symbolleisten des Browsers weg, war der Rest relativ klein. Jakob Nielsen, Usabilityguru vertrat zu der Zeit die These, dass Scrollen nicht gut sei für die Benutzbarkeit. Logische Schlussfolgerung: man verwendet kleine Schriften um möglichst viel Informationen auf eine Seite zu bekommen.

Mittlerweile hat sich einiges geändert. Herr Nielsen findet Scrollen gut und Bildschirmauflösungen von 1600×1200 sind nicht mehr außergewöhnlich. Der Standard dürfte wohl bei 1280×1024 liegen. Wenn man auf einem solchen Bildschirm eine Seite von damals betrachtet oder gar lesen möchte, kommt das einer kleinen Herausforderung gleich.

Daher geht der Trend heutzutage hin zu größeren Schriften, die auch bei hohen Auflösungen bequem lesbar sind. Und mit einem Scrollrad an der Maus liest sich auch ein recht langer Text sehr einfach.

Ganz ähnlich der Schriftgröße wird auch die Funktionsweise eines Layouts maßgeblich von der Bildschirmauflösung beeinflusst. Je breiter ein Text wird, desto schwieriger ist er zu lesen. Das ist ein simpler Grundsatz, und deshalb sind auch Zeitungen mehrspaltig. Erst recht bei kleinen Schriften machte es also durchaus Sinn, die Spaltenbreite irgendwie zu beschränken. Das Ergebnis waren dann häufig schmale Textfenster mit fixer Breite in denen gescrollt werden konnte, umrahmt von vielen Bildern.
Von den vielen Bildern ist man mittlerweile abgekommen. Auch wenn der Praktikant aus unserer Werbeabteilung etwas anderes behauptet, geht der Trend eindeutig zu weniger Bildern. Moderne Seite kommen meist mit einem großen Banner oben aus und lenken den Fokus ansonsten auf den Text. Blogs sind ein Paradebeispiel dafür.

Jens Meiert, jemand der sich mit Webdesign sehr gut auskennt, setzt derzeit auf ein sogenanntes liquides Layout, das sich der Breite des Browserfensters anpasst, und sie voll ausnutzt. Ich sehe das ein wenig problematisch und halte deshalb an einem fixen Layout, mit definierten Spaltenbreiten fest. Der Grund sind einmal mehr die tendenziell immer höheren Bildschirmauflösungen. Auf einem Widescreen-Display mit 1600 oder mehr Pixeln in der Breite dehnt sich die Seite soweit aus, dass der Text zwangsläufig schwerer zu lesen wird.

Da konzentriere ich mich lieber auf eine Textspalte auf der linken Bildschirmseite und scrolle nach unten.

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War ich also in Spiderman 3…

Datum: 1. Mai 2007
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Gestern war ich mit ein paar Freunden in einer total exklusiven Vorpremiere des dritten Spiderman-Films. Und um es gleich zu sagen: ich bin enttäuscht! Das Problem waren wohl zu hohe Erwartungen.

Na gut, das ist mir ja nicht zum ersten Mal passiert, dass ich an einen Film Erwartungen hatte, denen er nicht gerecht geworden ist. Aber genau das war wohl auch das Problem der Macher. Der Druck, hohen Erwartungen gerecht werden zu müssen, führte zwar zu richtig fetziger Action – sogar die Klopperei zwischen Spidey und Doc Ock auf der Hochbahn im zweiten Teil wirkt angesichts der jetzt gezeigten Szenen wie Kindertennis – aber auch zu allerhand Übertreibungen.

Unter dem Einfluss des schwarzen Glibbers, der später Venom (dem bösen Spiderman) wird führt sich Peter Parker auf wie ein Volltrottel. Und genau an der Stelle, wenn er durch New York tänzelt oder in einer Bar vor Ex-Freundin Mary Jane eine Show abzieht, wird es einfach zu kindisch. Das hat nichts mehr damit zu tun, dass man zeigen will, wie bekloppt er sich aufführt, da geht es nur noch darum, Lacher zu ernten – und zwar um jeden Preis.
Auch die ersten beiden Teile waren witzig, dabei aber nie so platt wie dieser.

Weiteres Problem: die Story. Drei Bösewichte sind einfach zuviel für einen Film, selbst wenn er 140 Minuten läuft. Da geht zwangsläufig die Tiefe der Charaktere, die in den Vorgängern so wichtig war, verloren. Außerdem gibt es einige Handlungsstränge, die durch das ständige Hin und Her irgendwann nerven: Harry Osborne ist böse… nein, gut… nein, böse… aber doch gut. Peter und MJ sind glücklich zusammen… nein, doch nicht… aber vielleicht…

Das nervt irgendwann. Dazu kommt noch, dass einige Zusammenhänge überkonstruiert wirken.

Und auch wenn ich jetzt schon ein paar Forenbeiträge usw. gelesen habe, die alle betonen, wie überraschend doch das Ende war, bin ich doch davon überzeugt, dass der Film ab einem gewissen Punkt vorhersehbar war. So hat die Schnitte neben mir das Ende, das man nie erwartet hätte, schon 30-40 Minuten vor dem Ende, das man nie erwartet hätte, vorhergesagt. War irgendwie logisch.

Schade. Wenn wir Glück haben, wird der vierte Teil besser. Und wenn wir noch mehr Glück haben, gibt es keinen vierten Teil.

Wer fand denn den Film gut? Und warum?

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