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GTA IV – Ein tolles Spielzeug!

Datum: 21. Juli 2008
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Das hier wird keine Spielekritik. Sondern mehr ein Erlebnisbericht.
Ein paar Arbeitskollegen haben mir zum Geburtstag Grand Theft Auto 4 für die Xbox 360 von meinem Amazon-Wunschzettel geschenkt. Danke nochmal!
Da das Wetter am Wochenende es zuließ habe ich mich gleich mal in die Straßen von Liberty City – das dem heutigen New York nachempfunden ist – gestürzt. Ich bin begeistert! Ich bin begeistert, von der Größe der virtuellen Stadt und den unglaublichen Möglichkeiten, die man hat.

Nachdem ich mir zuletzt das Spiel zu Lost gekauft hatte, um die Zeit zwischen der 4. und der 5. Staffel Anfang 2009 zu überbrücken, war ich nach kurzer Zeit gelangweilt davon, weil man keinerlei Freiraum hatte, sondern genau das tun musste, was das Spiel von einem erwartet. Wahrscheinlich ein Tribut an die viele Überschneidungen mit Begebenheiten aus der Serie, die man sonst nicht so hätte konstruieren können.

GTA IV ist da anders. Ein paar Beispiele:
Mein Cousin ruft mich auf dem Handy an, weil er von zwei albanischen Geldeintreibern auf dem Basketballplatz verprügelt wird. Ich entscheide mich zu helfen. Um stilecht vorzufahren, hijacke ich einen Mülllaster. Prinzipiell kann man jedes Auto, jeden Truck und jeden Müllwagen übernehmen, indem man den Fahrer einfach rauszieht und davonfährt. Das ist in der Regel komfortabler als ein Taxi zu rufen, eine U-Bahn-Station zu suchen oder durch die ganze Stadt zu laufen. Kurz nachdem ich den Müllmann rausgezogen hab, prügelt ein anderer Typ auf mich ein. Der war mit seinem Cabrio nämlich auf den wegen mir abrupt stoppenden Mülllaster aufgefahren. Als ich den auch abgefertigt habe steige ich in meinem Mülllaster und brettere davon. Die Umzäunung des Basketballfelds walze ich einfach nieder („Wer ko, der sell do!“ – alte Kartenspielerweisheit), springe aus dem LKW um meinem Cousin zu helfen. So macht das Spaß!

Nachdem die Mission dann daran gescheitert ist, dass ich eine Autoverfolgungsjagd verloren hab, beginnt das Ganze alsbald von vorn. Mein Cousin ruft wieder an. Diesmal hab ich keine Lust auf ihn, zumal es schon dunkel wird (jaha, es gibt Tag und Nacht und geschmeidigen Wechsel dazwischen!). Ich rufe also Michelle an, die mir vorher ihre Nummer gegeben hat und lade sie zu einem Date ein. Während ich mich auf der Autofahrt mit ihr um einen anständigen Fahrstil bemühe textet sie mich zu, woher sie kommt, und was sie macht und bla bla bla. Wenigstens kann ich ein bisschen Musik hören, denn es gibt knapp ein Duzent Radiosender zur Auswahl, wobei jeder nicht nur unterschiedliche Musik sondern auch unterschiedliche Moderatoren und Werbung hat. Wir fahren Bowlen – Spiel im Spiel! Genau wie im richtigen Leben gehe ich hoffungslos unter. Ich beschließe das Date auf der Heimfahrt aufzupeppen, indem ich mit Michelles Auto Passanten niedermähe. Das macht Laune! Echt! Michelle hält sich mit Kritik zurück, auch wenn sie ganz schön im Auto rumgeschleudert wird. Unser Date endet mit einer gemeinsamen Verhaftung nachdem ich aus Versehen einen Polizisten plattgemacht hatte.

A propos Polizei. Leute aus Autos ziehen – alles recht und schön – solange keine Bullen in der Nähe sind. Wenn man nämlich einen LKW Fahrer direkt neben einer Streife aus seinem Truck zieht, werden die Ordnungshüter aufmerksam und man findet sich in einer Verfolgungsjagd wieder. Dummerweise ist ein Truck jetzt nicht gerade das schnellste Fluchtfahrzeug. Fluchtversuch in den nahegelegenen Hafen. Kurz bevor der Truck ins Wasser stürzt, hechte ich mich raus und renne an Bord eines Frachters. Die Bullen bleiben dran und eröffnen nach mehreren Warnungen das Feuer auf mich. Mein Baseballschläger, der zuvor ein paar albanische Geldeintreiber das Fürchten gelehrt hat, hilft da nicht weiter. Mit einem ziemlich eleganten Sprung verlasse ich den Frachter wieder auf der Wasserseite. Wo ich erwartet hätte, dass ich irgendwie zurückgesetzt werde, fängt mein Charakter an mit Schwimmbewegungen. Ich denke „Was soll’s“ und beschließe durch die Bucht rüber zur nächsten Insel zu kraulen. Leider komme ich nur bis zur Mitte der Bucht, bevor ein Polizeihubschrauber das Feuer auf mich eröffnet.

Alles in allem hab ich jetzt etwa 2-3 Stunden gespielt und es war ein Heidenspaß! In der Zeit ist noch so viel mehr passiert, so dass GTA IV das kurzweiligste Spiel ist, das ich je gespielt hab. Hoffentlich geht das noch ein Weilchen so weiter!


2 Kommentare

  1. giovanni schrieb am 21. Februar 2010

    laber bist nicht so gut in gta 4 ne wie alt biste

  2. Markus schrieb am 22. Februar 2010

    Boah, bist Du krass, Alda!


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