Smallville
Letzte Woche lief auf RTL II gleich nach dem zweiten Staffelauftakt zu Heroes noch die Deutschlandpremiere der siebten Staffel Smallville. Geschickterweise hat man nicht wirklich mit den neuen Folgen begonnen, sondern das Ende der sechsten Staffel vorweg gezeigt. Prinzipiell eine gute Idee, um den Einstieg zu vereinfachen.
Allerdings sehr verwirrend für all diejenigen, die nicht wissen, was in der sechsten Staffel zuvor passiert war, dass das Ding mit den schwarzen Augen aus der Phantomzone stammt, wie es dort rausgekommen ist, und dass der Afroamerikaner mit den leuchtend roten Augen eigentlich ein Marsoamerikaner (Martian Manhunter) ist. Dann kann ich auch die Aussage eines Kollegen verstehen, dass Smallville ziemlicher Quatsch ist.
Tatsächlich fand ich, dass die Serie in den letzten Jahren stark nachgelassen hat und einige Entwicklungen und Charaktere sehr genervt haben. Zum Glück - muss man sagen - sind die Serienerfinder Alfred Gough und Miles Millar (Drehbuch zu Die Mumie 3) mittlerweile ausgestiegen.
Die neue, achte Staffel startete letzte Woche in den USA und sie rockt! Einige Charaktere sind weg und endlich bewegt man sich mehr und mehr hin zur ursprünglichen Superman-Mythologie. Clark fängt als Lois’ Partner beim Daily Planet an und am Ende der Folge ertönt zum ersten Mal eine Variation des Superman-Themas. Und auch über ein Doppelleben (womöglich mit Brille) wurde da schon nachgedacht.
Ich bin schon sehr gespannt, wie das weitergeht. Hoffentlich machen die Neuen was draus.
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