Virtual PC und die Medienfreigabe für die Xbox
Einer der wenigen Gründe, warum ich immer noch Windows (jetzt sogar Vista) nutze, und nicht bei Mac OS geblieben bin, ist die Möglichkeit, Videos von der Festplatte des PCs über das WLAN auf die Xbox 360 zu streamen. Tolle Sache! Video runterladen und auf dem Fernseher anschauen.
In letzter Zeit kam es aber immer häufiger vor, dass der Datenstrom alle paar Minuten abriss und die Wiedergabe gestoppt wurde. Zwar kann die Xbox das Video an derselben Stelle fortsetzen, aber wenn man eine 40minütige Serienepisode in acht bis zehn Brocken zerteilt sehen muss, macht das keinen Spaß mehr.
Also habe ich überlegt, was ich an der Konfiguration meines Computers geändert habe. Instant Messenger und diverse Dienste habe ich deaktiviert und keine Programme im Hintergrund laufen lassen. Das alles hat nichts genutzt.
Kurz vor der totalen Verzweiflung fiel mir Microsofts Virtual PC ein. Die Software ist kostenlos und emuliert einen PC im PC. Praktisch, um Software zu testen, ohne sich das System vollzumüllen. Den kommenden Internet Explorer 8 gibt es zum Beispiel als Download mit einem kompletten Windows XP außenrum zeitlich begrenzt lauffähig zum testen.
Allerdings scheint es so, dass Virtual PC für den Zugriff auf das Netzwerk irgendwas in den Einstellungen so manipuliert, dass eine durchgängige Verbindung zur Xbox nicht mehr möglich war. Jetzt habe ich den Virtual PC deinstalliert, und siehe da, Videos von beliebiger Länge kommen wieder ohne Unterbrechung auf dem Fernseher an.
Man kann eben nicht alles haben. Zumindest nicht von Microsoft.
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