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Microblogging - Der Selbstversuch!

Datum: 23. Oktober 2008
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Ein auffälliger Trend im heutigen Netz ist das sogenannte Microblogging: kurze Statusmeldungen, um das Internet wissen zu lassen, was man gerade macht, denkt, isst, usw. Der Microblogging-Dienst schlechthin ist Twitter, der wahrscheinlich erfolgreichste deutschsprachige ist bleeper.

Ich dachte immer, ich brauche so etwas nicht. Ich konnte den Sinn des Ganzen - anders als den Sinn des Bloggens, wo es darum geht über etwas zu berichten, oder zu reflektieren, etwas von Relevanz zu veröffentlichen, nicht irgendwelche Banalitäten - nicht verstehen. Ich dachte, “twittern” oder “bleepen” ist was für Leute, die sich selbst viel zu wichtig nehmen - so wichtig nämlich, dass sie der Welt unbedingt mitteilen müssen, dass sie gerade joggen gehen wollen, den Sinn des Lebens erkannt haben (doch nicht) oder Chips essen. Wen interessiert denn das?
… dachte ich.

Genau wie Herr van Aaken bin ich gründlich, wenn ich etwas lese und suche mir deshalb genau aus, was ich lese. Dem widerspricht es eigentlich, sich auf einer Seite mit Gedankenfetzen anderer im Minuten- oder gar Sekundentakt zu überfluten.

Trotzdem habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig mit bleeper beschäftigt, und einige Erkenntnisse gewonnen:
Es geht beim Microblogging weniger darum, einfach egozentrisch in die Welt zu senden. Es geht auch darum, auf andere zu reagieren, und mit ihnen zu interagieren. Als ich neulich Abend was über den Lego Technic Kran gelesen habe, den ich auch ha… schon mal gesehen habe, hätte ich am liebsten geantwortet. Und wenn man das ein paar mal macht, dann ist man schon Teil eines sozialen Netzwerks. Und das ist eine spannende Sache, finde ich.

Ich halte nichts davon, dutzende Profilseiten bei verschiedenen Netzwerken online zu stellen, und Freunde zu sammeln, wie andere Bierdeckel. Seit Wochen wehre ich mich dagegen, mich bei studiVZ zu registrieren, dass mich eine sympathische, blonde Dame zu ihrem sowieso schon dreistelligen Bekanntenkreis hinzufügen kann. Das bringt doch nichts.

Wenn ein soziales Netzwerk aber darauf basiert, sich auszutauschen - und sei es im sehr begrenzten Umfang - dann wird es interessant. Dann ist es wie ein Forum, nur universeller, weil man auf kein Thema festgelegt ist. Und es ist schneller, weil die Beiträge kürzer sind und der Nutzerkreis größer ist.

Klingt spannend.
Das probier ich aus.

Ab sofort wird gebleept!

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Facelift

Datum: 19. Oktober 2008
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Das Design von markusbauer.info ist zwar erst wenige Monate alt, es gab aber noch ein paar Kleinigkeiten, die mir selbst nicht ganz gefielen. Weil mir gerade danach war, habe ich noch einige Veränderungen vorgenommen.

Zum Vergleich: eine Gegenüberstellung der Startseite

Startseite in version zweiStartseite in version zwei

Und…

Neue Startseite in version zwei.fünfNeue Startseite in version zwei.fünf

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Awesome

Datum: 22. September 2008
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Aus aktuellem Anlass (Wochenendmarathon How I Met Your Mother im Originalton) habe ich ein neues Lieblingswort: Awesome!
Ich mag den Klang irgendwie.
Keine Ahnung, wie man es würdig ins Deutsche übersetzen könnte. Keine der Versionierungen, die mir einfallen werden dem Original gerecht. Vorschläge irgendwer?

Damit wird Ronk (Scrubs) als mein Lieblingswort abgelöst.

Awesome - Sample Monologue

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Das L fällt fast ein wenig klein aus

Datum: 31. August 2008
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DAS Aufreißeroutfit!DAS Aufreißeroutfit!

Merke: Das nächste mal XL bei Spreadshirt bestellen

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Endlich live!

Datum: 23. August 2008
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Nach Wochen, Monaten der Ankündigung ist meine neue Seite nun endlich live.

Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass sie an vielen Stellen noch nicht fertig ist. Aber ich wollte nicht mehr länger warten, weil ich gemerkt hab, wie mich die Motivation schon wieder verlässt.

Jetzt ist erst mal der Druck ein wenig weg, aber es gibt noch viel zu tun:

Aber nun zu dem, was schon da ist: Wie findet ihr es?

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Mein W810i

Datum: 16. August 2008
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Seit mehr als zwei Jahren bin ich stolzer Besitzer eines W810i von Sony Ericsson. Das ist ein Mobiltelefon, das Beste, das ich je hatte. Die Verarbeitung ist top, die Qualität der Bilder der 2 Megapixel-Kamera ist beachtlich, Optik und Haptik sind absolut gelungen und Tastenbelegung, Menüstruktur und das ganze Bedienkonzept sind absolut stimmig.

Sony Ericsson W810i - So eines hab ichSony Ericsson W810i - So eines hab ich

Die Zeit hat dennoch ein paar Spuren am Gerät hinterlassen. Das Display hat ein paar Kratzer, von manchen Tasten geht langsam der Lack ab, und überhaupt sollte ich als technikaffiner Nutzer längst ein neues Telefon haben. Nur das ist garnicht so leicht.

Eigentlich sollte es wieder ein Sony Ericsson werden, aber die verzichten neuerdings auf das tolle Bedienkonzept mit der Zurücktaste, haben immer wieder Probleme mit der Verarbeitung und momentan kein Gerät im Portfolio, das einen derart ausgeglichenen Funktionsumfang hat, wie meines.

Meine Anforderungen:

Das brauche ich nicht:

Diese Woche war ich mal im Media Markt und hab mir Samsungs U800 angeschaut. Trotz Alugehäuse bin ich von der Verarbeitung nicht überzeugt. Und ne Taschenlampenfunktion gibt es auch nicht. Gefällt mir nicht. Aber vielleicht bin ich nur voreingenommen, weil ich beim Ausprobieren des Telefons den Diebstahlalarm ausgelöst hab und der ganz schön laut war.

Samsung U800 Soul - So eines hätte ich fast geklautSamsung U800 Soul - So eines hätte ich fast geklaut

Naja, dann warte ich mal auf’s vierte Quartal, wenn SE das neue W902 rausbringt. Optisch gefällt mir das schon mal ganz gut und der Funktionsumfang ist auch beachtlich. Wenn das Ding dann noch gut verarbeitet und anständig zu bedienen ist, könnte das mein neues Lieblingstelefon werden.

Sony Ericsson W902 - So eines will ich!Sony Ericsson W902 - So eines will ich!

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Ich wollte längst live sein!

Datum: 12. August 2008
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Nachdem ich in den letzten Wochen zahlreiche Alternativen (Textpattern, Serendipity usw.) getestet habe, kommt diese meine neue Seite nun doch wieder mit Wordpress als Motor daher. Hauptgrund ist die doch recht hohe Flexibilität des Systems und die zahlreichen Features.

Trotzdem bin ich ein wenig verstimmt, weil ich am Wochenende einige Stunden (Samstag Nacht bis 3) damit verbracht habe, einen Bug zu suchen und auszumerzen bzw. zu umgehen.

Wordpress bietet zahlreiche Möglichkeiten die URL-Generierung für Einträge im Weblog zu beeinflussen. Ich habe mich für die einfache - und schon im Hinblick auf Suchmaschinen wohl beste - Variante entschieden, Seitennamen nach dem Schema /weblog/titel-des-posts zu vergeben.
Zugegeben, in der Dokumentation wird davor gewarnt, dass das zu Problemen führen kann, aber wenn die das schon wissen, warum macht dann niemand was dagegen? (… oder beschreibt wenigstens, wie sich diese Probleme darstellen, dass meinereiner gleich weiß, woran es liegt?)

Das Problem ist das folgende: Wordpress verfügt intern über einen eigenen Rewrite-Mechanismus, der alle Anfragen an den Server, für die es keine Datei gibt, an das System weiterleitet und dort auswertet. Bei der Auswertung kommen zahlreiche Regeln zum Einsatz, die reguläre Ausdrücke verwenden um die angefragte URL einer Seite, einem Eintrag oder einer Funktion zuzuordnen.

Scheinbar ist die Reihenfolge dieser Ausdrücke nicht ganz durchdacht, denn wenn man innerhalb der Übersichtsseite des Blogs blättert und so eine URL wie /weblog/page/2 aufruft, denkt das System witzigerweise man würde die 2. Seite eines Eintrags mit dem Titel page sehen wollen. Die gibt es natürlich genauso wenig wie den Eintrag. Deshalb erhält man statt einer weiteren Übersichtsseite mit älteren Einträgen nur eine Fehlerseite. Die Regel, die explizit nach der Angabe page sucht und entsprechend verarbeitet steht erst weiter unten in der Liste und wird in diesem Fall garnicht beachtet.

Dass das Problem nicht nur bei mir auftritt, lässt sich auch im originellen Blog von Vorsprung durch Webstandards nachvollziehen.

Nach Prüfung zahlreicher programmierter Lösungen, die teilweise eine Änderung des Wordpress-Codes erfordert hätten und damit mit dem nächsten Update verloren und vergessen worden wären, habe ich mich dazu entschlossen, Einträge in einen eigenen (virtuellen) Ordner zu legen und damit das Problem zu umgehen. Die URL sieht dann so aus: /weblog/eintrag/titel-des-posts.

Ärgerlich nur, dass sich dadurch meine Liveschaltung verzögert. Und durch Tippen dieses Eintrags gleich nochmal! Kann das nicht mal jemand korrigieren?

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Schon in den Top 5!

Datum: 18. Juli 2008
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Vor wenigen Wochen find ich damit an, meine neue Domain markusbauer.info mit Inhalten zu füllen. Besonders viel ist seitdem nicht passiert. Erklärtes Ziel des Ganzes ist die verbesserte Auffindbarkeit meiner Person über Suchmaschinen. Mit einem wirklich häufigen Namen wie dem meinen sollte das garnicht so leicht sein.

Umso überraschter war ich, als ich gerade festgestellt habe, dass ich bei einer Google Suche nach Markus Bauer schon jetzt in den Top 5 lande, und das obwohl die Qualität der Seite noch alles andere als hochwertig ist.

Dass allein der Domainname einen solchen Einfluss hat, hätte ich ja nicht gedacht.

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Ein Design für markusbauer.info

Datum: 19. Mai 2008
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Reaktionen: 8 Kommentare

Seit kurzem ist es online: Das Design meiner neuen Seite markusbauer.info.

Meinungen? Kommentare?

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Ankündigung: Neue Seite, Umzug, Tags, usw.

Datum: 6. Mai 2008
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Schon seit einiger Zeit sammle ich Ideen für meine neue Markus Bauer Seite. Seit einigen Tagen sind jetzt ein paar Inhalte online, aber das ist erst der Anfang…

Warum denn das?

Hauptgrund für die neue Domain ist die Auffindbarkeit meiner Person über Suchmaschinen. Der Domainname stellt dabei einen nicht ungewichtigen Faktor dar. Außerdem habe ich bemerkt, dass greyskymorning.de zwar ein sehr schöner, aber leider kein sehr eingängiger Name ist.

Und jetzt? Baustelle oder was?

Die momentanen Inhalte auf der neuen Seite sehen zugegebenermaßen noch sehr roh aus. Am Design arbeite ich immer noch. Der letzte Entwurf war leider etwas zu… sagen wir mal metrosexuell geraten. Das Wichtigste im Moment sind ein paar Inhalte auf der Seite, denn die werden von Suchmaschinen schon mal erfasst. Dazu ein Link hier und da…

Und das Blog hier?

Sehr gute Frage! Die Idee ist, die Inhalte des Blog auf die neue Domain umzuziehen, und das Blog dort fortzuführen. Wie genau das aussehen wird, da bin ich noch am tüfteln. Denkbar wäre eine Rewrite Rule, die den HTTP Status Code für permanent umgezogen mitgibt. So stelle ich sicher, dass Suchmaschinen wie Besucher die Inhalte weiterhin finden. Eine Spiegelung wäre zwar technisch einfach, aber unter SEO Gesichtspunkten nicht sehr clever. Der Begriff dazu heißt Duplicate Content und ist böse.

Und sonst?

Im Rahmen des Umzugs werde ich die Organisation des Blogs umstellen von der kategorieorientierten Struktur, die es heute hat, hin zu einem Tag-basierten System. Tags sind nämlich nicht nur total angesagt, sondern auch ziemlich praktisch und wesentlich flexibler. Und ich freue mich schon auf meine Tag-Wolke!

Außerdem bin ich gerade noch am Überlegen, welche technische Basis ich einsetzen werde. Zur Wahl stehen momentan die aktuelle Version von Wordpress (hier werkelt im Hintergrund eine ältere Variante, weil ich zu faul für ein Upgrade bin), oder Expression Engine. Soll auch recht schick sein, und damit hab ich bislang noch nichts gemacht.

Irgendwer Anregungen dazu? Oder zum Rest?

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