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Lieber Microsoft als Google

Datum: 20. Juli 2009
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Seit kurzem hat Microsoft ja mit Bing eine Suchmaschine am Start, die viel gelobt wird und Google womöglich Marktanteile abnehmen wird. Dieser Beitrag hat überhaupt nichts damit zu tun! Hier geht es um etwas völlig anderes!

Vor anderthalb Jahren habe ich begonnen, für meine privaten Mails den von Google angebotenen Service Apps for your Domain zu nutzen. Die Idee dahinter: auch für E-Mailadressen der eigenen Domain lässt sich der leistungsfähige Dienst Gmail nutzen. Es gibt einen Kalender, eine Chatfunktion und einige Spielereien.
Vor ein paar Wochen bin ich umgestiegen und nutze jetzt einen ähnlichen Dienst von Microsoft.

Warum hab ich das gemacht?

Auch wenn Googles Funktionsumfang in Sachen E-Mail und Kalenderverwaltung beeindruckend ist, haben die die Integration der domainbezogenen Anwendungen mit dem Rest ihres Angebots immer noch nicht hinbekommen. So melde ich mich zum Beispiel für die Mails und für den Google Reader (toll!) mit derselbem Mailadresse an, dahinter verbergen sich aber zwei unabhängige Konten.
Dadurch ist auch der Nutzen der Vernetzung mit anderen Diensten aus dem Google Angebot (Blogger, Picasa, Analytics) nicht gegeben.

Microsoft hat das sehr viel besser im Griff. Das Zusammenspiel von E-Mails, Kalender, Fotoverwaltung (inkl. ausgefeilter Freigabeoptionen) klappt einfach. Das Ganze harmoniert mit den Windows Live Anwendungen, die man kostenlos herunterladen kann, und die vom Desktop aus bequemen Zugriff auf die Online-Daten ermöglichen und dabei sauber synchronisieren. So werden nicht nur E-Mails, sondern auch der Ordner in dem sie liegen und ob sie schon gelesen wurden hin- und hergespiegelt. Besser noch als IMAP. Für den Kalender und Kontakte klappt das analog.

Auch Outlook kann über einen speziellen Konnektor genutzt werden, und dann funktioniert sogar das Versenden von Einladungen aus dem Kalender heraus, das ohne (zumindest bis jetzt) sonst nicht angeboten wird. Aber das hab ich noch nie gebraucht.

Dazu gibt’s einen Office-Live Account, eine Art Mini-Sharepoint. Und wenn erst das neue Office 2010 kommt, können die darin abgelegten Dokumente auch noch online bearbeitet werden. Auf Möglichkeiten zu Bloggen (Live Spaces) oder Online-Speicher (SkyDrive) gehe ich hier nicht ein, wohl aber auf eine Funktion namens Events, die einige der zuvor genannten Funktionen kombiniert und so das Organisieren von Veranstaltungen erleichtert. Das muss noch ausgiebig getestet werden.

Nachteile: Keine (kostenlose) SMS Benachrichtigung mehr für anstehende Termine. Schade, aber mit einer täglichen E-Mail mit den jeweiligen Terminen komme ich auch zurecht.
Und den integrierten Google Talk kann ich jetzt nicht mehr nutzen, um mit meinen unzählig vielen Kontakten zu chatten, die auch Gmail haben. Ihr habt das vielleicht schon bemerkt, Sabine und René.

Klar, Microsoft ist in vielerlei Hinsicht uncool. Einen anständigen Browser kriegen die immer noch nicht hin, aber das neue Windows 7 ist toll und die gelungene Desktopintegration von Online-Kalender und E-Mail macht Spaß.

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Markus arbeitet kurz

Datum: 13. März 2009
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„Kurz arbeiten“ ist ja nur eine euphemistische Umschreibung für garnicht arbeiten. Und es ist eigentlich garnicht schlecht. Nur laut sagen darf man das nicht.

Leider ist kurz arbeiten aber auch ganz schön teuer. So war ich heute vormittag erstmal einkaufen. Ein bisschen was zu Essen und ein paar Getränke, denn irgendwie waren nur noch welche mit Alkohol da. Das ist zwar nicht schlimm, aber auf Dauer problematisch.

Es ist überraschend, wieviel andere Leute auch „kurz arbeiten“ und an einem Freitag Morgen Netto und Aldi verstopfen.

Danach traf ich mich mit Bernd. Bernd trug eine Strickmütze mit der stolzen Aufschrift Nr. 1. Jedem, der ihn danach fragt, erklärt Bernd, dass er die Mütze von seiner Mama hat. Leuten, die ihn nicht danach fragen, erzählt er es auch.

Wir setzen uns in ein nettes Café und machen sowas ähnliches wie Brunchen. Dabei unterhalten wir uns über aktuelle Themen und beobachten Menschen, und das ist manchmal ziemlich spannend.

Weil man momentan in den Medien unmöglich daran vorbeikommt, reden wir auch ein wenig über Amokläufe und die leidige Diskussion „Killerspiele“. Ich bin jetzt nicht der Typ, der tagelang irgendwelchen Pixelmenschen den Kopf wegballert, aber ich halte nix von einem solchen Verbot. Als nächstes würden dann Rennspiele verboten, weil sie zum Rasen verführen. Das halte ich für Blödsinn. Als nächstes müsste man dann Filme verbieten, und wenn man es konsequent zu Ende denkt auch Bücher. Na gut, wahrscheinlich weiß nur ein kleiner Prozentsatz der heutigen Minderjährigen noch, was Bücher sind, aber Gewalttätigkeit und moralische Fragwürdigkeit findet man darin auch. Und das nicht zu knapp.

Also seh ich garnicht ein, warum ich auf kleine Kunstwerke wie GTA IV oder Mass Effect verzichten soll, nur weil Einzelne nicht zwischen Realität und Spiel unterscheiden können. Denn das ist offensichtlich das Problem.

Am Nachbartisch sitzt ein Mann im mittleren Alter, mit ziemlich wenigen Haaren dafür aber gepflegter Rhetorik und einem imensen Mitteilungsbedürfnis. So nebenbei bekommen wir mit, dass die duchaus attraktive, ein ganzes Stück jüngere Dame am selben Tisch seine Frau ist. Nach einiger Zeit stellen wir fest: Sie ist Französin.

Das scheint ein Trend zu sein, dass ältere, besserverdienende Männer von bestenfalls durchschnittlichem Aussehen und – wie in diesem Fall – auch fehlendem modischem Empfinden sehr viel jüngere, wesentlich attraktivere Französinnen heiraten. Als ich neulich Klamotten kaufen war, hab ich schon mal ein solches Paar gesehen.

Vielleicht könnte ich irgendwie an die E-Mailadresse von der niedlichen Französin kommen, die mir vor 15 Jahren beim Schüleraustausch schon aufgefallen war. Die ist bestimmt immer noch niedlich. Ich könnte von meinem zurückgehenden Haaransatz berichten und von meinem Einkommen. Beim Einkommen könnte ich ja ungenaue Angaben machen. „Ungenaue Angaben machen“ ist in diesem Fall eine euphemistische Umschreibung für „lügen wie gedruckt“.
Mal sehen, vielleicht kommt sie mich ja mal besuchen… und heiraten.

Nach dem gemütlichen Brunch gehen Nr. 1 und ich noch kurz in den Drogeriemarkt mit der großen Auswahl an CDs und DVDs. Mir fällt dort auch gleich ein Verdächtiger auf…
„Hey, Bernd… da schaut sich einer Killerspiele an!“

Gerade laut genug. Der Verdächtige stellt das Spiel zurück ins Regal und geht. Das war knapp.*

Obwohl ich mir vorgenommen hatte, nichts zu kaufen, besitze ich jetzt (endlich) die erste Staffel von Veronica Mars, einer der meistunterschätzten Serien aller Zeiten. Und für nicht mal 10 Euro ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat mich der heutige Tag damit knapp 50 Euro gekostet. Deshalb ist kurz arbeiten ganz schön teuer. Mal sehen, was die zweite Hälfte des Tages noch kostet…

* Hierbei handelt es sich um eine sarkatische Anmerkung, die in erster Linie der Dominanz eines einzigen Themas in sämtlichen Medien über Tage hinweg Rechnung trägt. Das nervt doch! Außerdem ist es ein Armutszeugnis für Medien und deren Konsumenten und ihre Sensationsgeilheit.

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Mehr Übersichtlichkeit

Datum: 2. März 2009
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Neulich hat mich der stolze Besitzer einer tabellenbasierten Reptilienseite darauf aufmerksam gemacht, dass meine Startseite ganz schön unübersichtlich sei. Ich war überrascht. Beim Versuch, das Ganze einigermaßen objektiv zu betrachten fiel mir auf, dass durch die beiden recht flachen blau hinterlegten Boxen die Dreispaltigkeit des Layouts nicht so deutlich wurde, wie ich das beabsichtigt hatte.

Startseite mit zwei blau hinterlegten BoxenStartseite mit zwei blau hinterlegten Boxen

Kurzerhand wurde also die Kommentarbox entfernt und die Box mit dem jüngsten Posts vergrößert. Damit geht zwar der Effekt verloren, dass neue Kommentare meine Startseite aktualisieren, aber sie wird dadurch aufgeräumter. Und es ist ja auch nicht so, dass ich täglich Dutzende Kommentare bekommen würde. Noch nicht…

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Selbe Seite – Halbe Größe

Datum: 5. Februar 2009
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Heute in der Arbeit hatten wir eine lustige Diskussion, wie groß eine Startseite sein darf. Mit „groß“ ist damit die Datenmenge gemeint, die beim Laden an den Browser geschickt wird. Interessant ist das deshalb, weil nicht jeder mit einer Hochgeschwindigkeitsinternetverbindung gesegnet ist, und weil das Warten, dass sich eine Seite aufbaut, ein schönes Beispiel für Lebenszeitverschwendung ist.

Vorsichtige Berechnungen ergaben, dass wir mit den aktuell geplanten Änderungen mit einer Datenmenge von 600 kb rechnen müssten. Das Laden würde mit einer ISDN-Verbindung im Idealfall 75 Sekunden dauern, und das ist eine furchtbar lange, eigentlich inakzeptable Zeit. Die Referenzseite, von der sich unsere „Strategen“ haben inspirieren lassen, und die ich hier bewusst nicht verlinke, bringt es sogar auf knapp 2 Megabyte – oder sagen wir 256 ISDN-Sekunden.

Das war für mich der Anlass, meine eigene Startseite mal ein wenig zu optimieren. Das Ergebnis vorweg: 115 statt vorher 226 kb. Und das ohne erkennbare Unterschiede oder funktionale Einschränkungen.
Wie geht das?

Erstens: Das hübsche Bild von mir war bislang im PNG-Format abgespeichert, was einen transparenten Hintergrund ermöglicht, aber satte 77 kb gebraucht hat. Ich bin da noch nicht so fit, möglicherweise kriegt man das durch diverse Einstellungen kleiner, aber da ich in diesem Fall sowieso keine Transparenz brauche, ist es jetzt ein JPG – nur ein Zehntel so groß.

Die zweite Maßnahme war ein bisschen komplizierter. Die meisten Browser haben eine eingebaute Entpackerfunktion. Die wird jetzt genutzt, indem Javascripte und Stylesheets gepackt übertragen werden, wenn der Browser etwas damit anfangen kann.
Die meisten Webserver haben dafür die Möglichkeit, die Daten automatisch zu packen, was aber immer wieder passiert… und das muss nicht sein. Also hab ich auf meinem Server gepackte Versionen von allen Scripten und CSS-Dateien abgelegt und prüfe bei jeder Anfrage, ob lieber die gepackte oder die normale Version ausgeliefert werden sollte. Für Javascripte, die noch dazu in einem besonderen Ordner liegen, sieht das so aus:

RewriteCond %{HTTP:Accept-Encoding} .*gzip.*
RewriteRule ^scripts/(.*)\.js$ /bla/scripts/$1.gz.js [L]
RewriteRule ^scripts/(.*)$ /bla/scripts/$1 [L]

Dem Profi fällt auf, dass meine gepackten Dateien die Erweiterung .gz.js haben. Man würde es umgekehrt (.js.gz) erwarten. Da macht mir aber die vom Webhoster vorgegebene Serverkonfiguration einen Strich durch die Rechnung, die für .gz Dateien dem Browser verschweigt, dass es sich eigentlich um ein Script handelt… und das macht Probleme.
Also, Erweiterung umgedreht, etwas ungewöhnlich, aber es funktioniert – zumindest in allen Browsern, die ich zur Hand habe.

Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch wenn, oder gerade weil man eben keinen Unterschied sieht.

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Panic Room

Datum: 22. Januar 2009
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Hier ist länger nichts mehr passiert. Ich hatte was anderes anderes zu tun. Und wären wir nicht neulich auf einem Geburtstag zufällig darauf gekommen, dass ich ja ein Blog habe, hätte ich es fast vergessen.

Was also hab ich drei Monate lang gemacht, dass ich meine Seite so sträflich vernachlässigt habe?

Ich war auf einer Halloween-Party, habe mehrfach gebruncht, hab gearbeitet, hatte Urlaub und war Gast auf diversen Geburtstagsparties. Ich war im Kino, mit unterschiedlichen Leuten in unterschiedlichen Filmen von unterschiedlicher Güte. Mit einigen Freunden war ich was Trinken, manchmal mit mehreren, manchmal mit einzelnen. Ein paar mal war ich sehr gut Essen, einmal sehr schlecht Bowlen und insgesamt auf mehr Weihnachtsfeiern als je zuvor.

Ich war mit acht Freunden auf drei Weihnachtsmärkten in einer Stadt, habe viel Glühwein getrunken, habe mir (daraufhin) den Mund an einem halben Meter Bratwurst verbrannt, wurde für 10 Minuten aggressives Flirten mit einem Glühweingutschein belohnt (das hat sich echt gelohnt!), habe viel gelacht, bin – in guter Tradition – aus der ersten Klasse der deutschen Bahn geflogen und habe entdeckt, dass PGR4 auch mit zwei Mini Coopern sehr viel Spaß macht. Und alles im letzten Satz an einem Tag.

Es war Weihnachten, dann Zeit für die Steuererklärung und dann Silvester und auf einmal 2009. Dazwischen gab’s Muffins. Die waren super. Gleich am Anfang von 2009 gab es ein Feuerwerk, das vom 12. Stock aus – wo wir gefeiert haben – recht gut aussah.

Etliche Male hatte ich Damenbesuch und irgendwann auch ein Schlafzimmer. Ich habe zweimal bei eisigen Temperaturen gegrillt und ich würde es wieder tun! Ich habe in der ganzen Zeit auffällig wenig neue CDs gekauft, dafür ein paar auffällig gute. Einige Zeit habe ich was Tolles programmiert, dass ich hier vorstellen werde, sobald es fertig ist. Ich habe viel aus How I Met Your Mother zitiert und es wurde viel zu selten zu schätzen gewusst. Einen Plan hab ich gezeichnet, einen Musterfragebogen zur psychologischen Vorbereitung auf Klassentreffen erfunden und ich habe eine Mandarine mit Nähten bemalt, dass sie aussieht, wie ein Baseball.

Zu guter letzt – und dafür ging ein Großteil des Novembers und ein beachtlicher Teil des Dezembers drauf -, bin ich umgezogen. Darf man „zu guter letzt“ sagen, wenn das, worum es geht, eigentlich vor allen anderen Sachen passiert ist, die man aufzählt?

Ich hab mir eine schicke kleine Wohnung gesucht, und verwirkliche mir den Traum, zumindest eine Zeit lang in der Stadt (Hof gilt ja als Stadt) zu leben. Es ist toll: Ich laufe 3 Minuten zum Bäcker, keine 5 Minuten zum Kino, 7-10 Minuten in die Fußgängerzone. Direkt vor meinem Fenster ist ein kleiner Park und die Wohnung selbst fällt für 65qm beachtlich groß aus und ist in einem sehr guten Zustand.

Das allerbeste jedoch ist ein kleiner Raum, etwa ein mal einen Meter mit autonomer Nahrungsmittelversorgung und gut versteckt hinter meiner Küchentür. Mein Panic Room. Der Schlüssel steckt immer innen an der Tür, so dass ich – im Falle dass Einbrecher in meine Wohnung eindringen – mich dort einschließen kann. Da der Lichtschalter außen ist, habe ich mich dazu entschlossen, im Panic Room selbst keine Lampe anzubringen, so dass mich Einbrecher, die draußen lauern nicht durch Ein- und Ausschalten des Lichts einschüchtern können.

Was habt ihr so die letzten drei Monate gemacht?

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Ich kann länger!

Datum: 21. Januar 2009
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Wer kennt sie nicht? Ideen, die unter mittelmäßigem Alkoholeinfluss entstanden sind. Dieser Eintrag geht auf eine solche Idee zurück.

Ich kann viel länger!
Dafür kann Mona viel lauter.

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Microblogging – Der Selbstversuch!

Datum: 23. Oktober 2008
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Ein auffälliger Trend im heutigen Netz ist das sogenannte Microblogging: kurze Statusmeldungen, um das Internet wissen zu lassen, was man gerade macht, denkt, isst, usw. Der Microblogging-Dienst schlechthin ist Twitter, der wahrscheinlich erfolgreichste deutschsprachige ist bleeper.

Ich dachte immer, ich brauche so etwas nicht. Ich konnte den Sinn des Ganzen – anders als den Sinn des Bloggens, wo es darum geht über etwas zu berichten, oder zu reflektieren, etwas von Relevanz zu veröffentlichen, nicht irgendwelche Banalitäten – nicht verstehen. Ich dachte, „twittern“ oder „bleepen“ ist was für Leute, die sich selbst viel zu wichtig nehmen – so wichtig nämlich, dass sie der Welt unbedingt mitteilen müssen, dass sie gerade joggen gehen wollen, den Sinn des Lebens erkannt haben (doch nicht) oder Chips essen. Wen interessiert denn das?
… dachte ich.

Genau wie Herr van Aaken bin ich gründlich, wenn ich etwas lese und suche mir deshalb genau aus, was ich lese. Dem widerspricht es eigentlich, sich auf einer Seite mit Gedankenfetzen anderer im Minuten- oder gar Sekundentakt zu überfluten.

Trotzdem habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig mit bleeper beschäftigt, und einige Erkenntnisse gewonnen:
Es geht beim Microblogging weniger darum, einfach egozentrisch in die Welt zu senden. Es geht auch darum, auf andere zu reagieren, und mit ihnen zu interagieren. Als ich neulich Abend was über den Lego Technic Kran gelesen habe, den ich auch ha… schon mal gesehen habe, hätte ich am liebsten geantwortet. Und wenn man das ein paar mal macht, dann ist man schon Teil eines sozialen Netzwerks. Und das ist eine spannende Sache, finde ich.

Ich halte nichts davon, dutzende Profilseiten bei verschiedenen Netzwerken online zu stellen, und Freunde zu sammeln, wie andere Bierdeckel. Seit Wochen wehre ich mich dagegen, mich bei studiVZ zu registrieren, dass mich eine sympathische, blonde Dame zu ihrem sowieso schon dreistelligen Bekanntenkreis hinzufügen kann. Das bringt doch nichts.

Wenn ein soziales Netzwerk aber darauf basiert, sich auszutauschen – und sei es im sehr begrenzten Umfang – dann wird es interessant. Dann ist es wie ein Forum, nur universeller, weil man auf kein Thema festgelegt ist. Und es ist schneller, weil die Beiträge kürzer sind und der Nutzerkreis größer ist.

Klingt spannend.
Das probier ich aus.

Ab sofort wird gebleept!

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Facelift

Datum: 19. Oktober 2008
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Das Design von markusbauer.info ist zwar erst wenige Monate alt, es gab aber noch ein paar Kleinigkeiten, die mir selbst nicht ganz gefielen. Weil mir gerade danach war, habe ich noch einige Veränderungen vorgenommen.

Zum Vergleich: eine Gegenüberstellung der Startseite

Startseite in version zweiStartseite in version zwei

Und…

Neue Startseite in version zwei.fünfNeue Startseite in version zwei.fünf

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Awesome

Datum: 22. September 2008
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Aus aktuellem Anlass (Wochenendmarathon How I Met Your Mother im Originalton) habe ich ein neues Lieblingswort: Awesome!
Ich mag den Klang irgendwie.
Keine Ahnung, wie man es würdig ins Deutsche übersetzen könnte. Keine der Versionierungen, die mir einfallen werden dem Original gerecht. Vorschläge irgendwer?

Damit wird Ronk (Scrubs) als mein Lieblingswort abgelöst.

Awesome - Sample Monologue

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Das L fällt fast ein wenig klein aus

Datum: 31. August 2008
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DAS Aufreißeroutfit!DAS Aufreißeroutfit!

Merke: Das nächste mal XL bei Spreadshirt bestellen

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