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Wie das Internet funktioniert (Revolutionäre Suchmaschinenoptimierung!)

Datum: 19. Juni 2007
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Keine Sorge, hier geht es nicht um langweilige Technik, sondern um eine ebenso simple wie effektive Methode, wie man zu einem beliebigen Suchbegriff ganz oben bei Google und Co. landet. (Oder auch bei der MSN Suche - wenn man will.)

Der wohl beliebteste Beitrag in diesem noch jungen Blog ist einer über eine junge Musikerin - Claudia Koreck - die momentan von Bayern 3 sehr gepusht wird (wie man auf neudeutsch sagt). Dank Suchmaschinenoptimierung der klassischen Art habe ich es geschafft mit Begriffen rund um die Künstlerin ganz gut platziert zu sein und bekomme so auch einiges an Traffic. Aber jetzt werde ich mit einer ganz neuen Art der Suchmaschinenoptimierung konfrontiert. Die geht so:

Zum oben genannten Beitrag hat ein junger Mann - nennen wir ihn Thorsten K. - einen Kommentar verfasst. Das ist schön. Wenige Tage später launcht (ah, noch was Neudeutsches) Thorsten K. seinen eigenen Internetauftritt und möchte natürlich am besten schon gestern in Suchmaschinen gefunden werden. Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass bei Eingabe seines Namens das erste Google Ergebnis nicht etwa seine Seite sondern dieses hochwertige Blog ist. Immerhin dicht gefolgt von seiner Internetpräsentation, die ich hier wertungsfrei lassen möchte. (Na gut, möchte ich eigentlich nicht, aber ich reiße mich zusammen.)

Thorsten K. hat eine Idee! Er schreibt mir eine Mail und bittet mich, seinen Kommentar zu löschen, auf dass er in Suchmaschinen besser abschneidet. Weil ich keine Lust auf eine Diskussion mit jemandem habe, der vom Internet offenbar soviel Ahnung hat wie ich von Flora und Fauna in Südwestturkmenistan, tue ich ihm den Gefallen. Auf ein Antwortschreiben verzichte ich wohlweißlich, um unser gutes Verhältnis nicht durch bösen Sarkasmus zu gefährden.

Vier Tage später bekomme ich eine weitere E-Mail. Thorsten K. bedankt sich für die Löschung. Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass Google immer noch dieses Blog für das beste Ergebnis bei der Suche nach seinem Namen hält und bittet mich das zu korrigieren.

Ich bin von der Einfachheit dieses Vorschlags dermaßen beeindruckt, dass ich wohl gleich heute Abend auch mal ein paar E-Mails schreiben werde. Ich überlege mir ein paar fetzige Suchbegriffe, die immer wieder gerne benutzt werden (ich denke da an: Handy, Sex, kostenloser Porno-Download, Star Wars, Microsoft, vielleicht auch Google und ein paar andere) und schreibe einfach alle Leute an, deren Internetseiten für diese Suchbegriffe besser platziert sind als die meine. Dann bitte ich in meiner charmanten Art, ob man nicht die Begriffe von den Seiten entfernen und am besten gleich noch bei Google dafür sorgen könnte, dass die Seiten auch umgehend aus dem Index entfernt werden.

Vor dem Hintergrund des Web-2.0-Gedankens bin ich zuversichtlich, gute Unterstützung zu bekommen. Und in Nullkommanix bin ich für alle möglichen Begriffe bei allen möglichen Suchmaschinen auf Platz 1.

Lieber Thorsten K., so umwerfend deine Methode der Suchmaschinenoptimierung auch sein mag, ich habe irgendwie Zweifel, dass sie sich durchsetzen wird. Bitte hör auf, mich zu nerven und warte einfach bis zur nächsten Aktualisierung des Google Indexes. Google ist nämlich schlau und wird merken, dass dein Name hier nicht mehr vorkommt und wird schon bald diese Seite bei der Suche danach nicht mehr finden. Anständigerweise habe ich in diesem Beitrag darauf verzichtet, deinen kompletten Namen immer und immer wieder zu nennen, oder ihn gar in den Seitentitel aufzunehmen, so dass auch hier keine Gefahr für die Platzierung deiner Seite droht.

Allerdings kann und will ich nicht dafür garantieren, dass nicht vielleicht eine andere Seite, die auch nicht deine ist, und mit der ich ganz bestimmt überhaupt garnichts zu tun haben werde plötzlich mit deinem Namen auf Platz 1 landet…

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Ratz fatz in den Google Index

Datum: 19. Mai 2007
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Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version dieses Blogs.

In der Vergangenheit hatte ich immer wieder und wieder Probleme, meine Seiten in oder aus dem Google Index zu bekommen. Aber diesmal ist alles anders.

Seit knapp zwei Wochen ist mein Blog online. Um sicherzustellen, dass ich auch über Suchmaschinen (nennen wir sie mal Google) gefunden werde, habe ich im Wesentlichen drei Maßnahmen ergriffen.

1. Optimierung des Quellcodes, dass er schön suchmaschinentauglich ist.

Dabei kam mir die Standardkonformität von Wordpress schon mal sehr entgegen. Mehr dazu ein ander mal.

2. Bereitstellen einer Sitemap

Dank des Wordpress-Plugins Google Sitemap Generator wird mit jedem Post eine aktualisierte Sitemaps-Datei an Google übermittelt. Damit habe ich schon recht gute Erfahrungen gemacht und auch diesmal scheint es das Crawling meiner Seiten und die Aufnahme in den Index zu beschleunigen. Bereits Anfang dieser Woche - nur 7 Tage nach der Liveschaltung - waren schon die ersten Seiten bei Google zu finden. Und es werden immer mehr.

3. Verlinkung von anderen Seiten

Zufällig betreibe ich noch eine andere Seite, die einen Google Pagerank von 4 aufweist. Das ist schon mal nicht schlecht. Dort habe ich Links in dieses Blog platziert, um die Relevanz zu steigern. Der René hat auch ein bisschen geholfen.

Stand jetzt gerade eben kennt Google schon 18 Seiten unter dieser Domain. Ich wusste garnicht, dass es schon so viele sind. Könnte aber daran liegen, dass auch ein paar der Feeds unsinnigerweise indiziert wurden.

Allein in den letzten beiden Tagen hatte ich knapp 20 Zugriffe über Google zu Suchbegriffen rund um Claudia Koreck. Das ist für meine Verhältnisse schon garnicht schlecht.

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Ja ist das denn sicher?!?

Datum: 17. Mai 2007
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Vor ein paar Tagen hab ich mir ein neues Fahrrad bestellt. Weil ich damit früher oder später wahrscheinlich auch mal auf der Straße unterwegs sein werde, ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, die dort, wo ich arbeite in erster Linie in Zusammenhang mit IT Themen auftaucht: Ja ist das denn sicher?!?

Mein Canyon Yellowstone 4.0Mein Canyon Yellowstone 4.0

Wenn man sich - wie ich - schon seit längerer, sehr viel längerer Zeit nicht mehr mit Fahrrädern beschäftigt hat, fällt einem gleich mal auf, dass es keine Schutzbleche hat. Überhaupt heißen die jetzt nicht mehr Schutzbleche, sondern Blades! Die Funktion ist dieselbe, aber Blades klingt schon irgendwie cooler.

Außerdem vermisse ich spontan einige Teile, die - so habe ich vor vielen Jahren beim Fahrradführerschein in der 4. Klasse gelernt - zwingend erforderlich sind, dass das Fahrrad als verkehrssicher gilt. Scheinbar hat sich seitdem einiges geändert. Zwar habe ich mir ein batteriebetriebenes Leuchtenset dazu bestellt, das als StVZO zugelassen gilt. Die Frage ist, reicht das allein aus?

Eine etwas halbherzige Internetrecherche zu dem Thema hat nicht wirklich geholfen. Zu unterschiedlich sind die Informationen, zu vielfältig das Wirrwarr aus Vorschriften und gut gemeinten Entwürfen, die aber nie umgesetzt wurden.

Kennt sich da irgendwer aus?

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Schriftgrößen und liquide Layouts

Datum: 5. Mai 2007
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Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version des Blogs

Kein anderes Medium entwickelt sich so schnell wie das Internet. Und was gestern noch der letzte Schrei war - man denke nur an tabellenbasierte Layouts - gilt heute schon als unprofessionell und wird verspottet. Unabhängig von den verwendeten Techniken, hier ein paar Gedanken zu Schriftgrößen und sogenannten liquiden Layouts.

Dieses wundervolle Weblog verwendet eine relativ große Schrift. Warum relativ, darauf werde ich ein ander Mal eingehen. Aber warum groß?

Als ich vor knapp 7 Jahren meine erste Webseite zusammengestöpselt hab, ging der Trend eher hin zu kleinen Schriften. Das blieb eine ganze Weile so. Der Hauptgrund dafür dürfte gewesen sein, dass damals die am weitesten verbreitete Bildschirmauflösung unglaubliche 800×600 Punkte hatte. Rechnet man dann noch Symbolleisten des Browsers weg, war der Rest relativ klein. Jakob Nielsen, Usabilityguru vertrat zu der Zeit die These, dass Scrollen nicht gut sei für die Benutzbarkeit. Logische Schlussfolgerung: man verwendet kleine Schriften um möglichst viel Informationen auf eine Seite zu bekommen.

Mittlerweile hat sich einiges geändert. Herr Nielsen findet Scrollen gut und Bildschirmauflösungen von 1600×1200 sind nicht mehr außergewöhnlich. Der Standard dürfte wohl bei 1280×1024 liegen. Wenn man auf einem solchen Bildschirm eine Seite von damals betrachtet oder gar lesen möchte, kommt das einer kleinen Herausforderung gleich.

Daher geht der Trend heutzutage hin zu größeren Schriften, die auch bei hohen Auflösungen bequem lesbar sind. Und mit einem Scrollrad an der Maus liest sich auch ein recht langer Text sehr einfach.

Ganz ähnlich der Schriftgröße wird auch die Funktionsweise eines Layouts maßgeblich von der Bildschirmauflösung beeinflusst. Je breiter ein Text wird, desto schwieriger ist er zu lesen. Das ist ein simpler Grundsatz, und deshalb sind auch Zeitungen mehrspaltig. Erst recht bei kleinen Schriften machte es also durchaus Sinn, die Spaltenbreite irgendwie zu beschränken. Das Ergebnis waren dann häufig schmale Textfenster mit fixer Breite in denen gescrollt werden konnte, umrahmt von vielen Bildern.
Von den vielen Bildern ist man mittlerweile abgekommen. Auch wenn der Praktikant aus unserer Werbeabteilung etwas anderes behauptet, geht der Trend eindeutig zu weniger Bildern. Moderne Seite kommen meist mit einem großen Banner oben aus und lenken den Fokus ansonsten auf den Text. Blogs sind ein Paradebeispiel dafür.

Jens Meiert, jemand der sich mit Webdesign sehr gut auskennt, setzt derzeit auf ein sogenanntes liquides Layout, das sich der Breite des Browserfensters anpasst, und sie voll ausnutzt. Ich sehe das ein wenig problematisch und halte deshalb an einem fixen Layout, mit definierten Spaltenbreiten fest. Der Grund sind einmal mehr die tendenziell immer höheren Bildschirmauflösungen. Auf einem Widescreen-Display mit 1600 oder mehr Pixeln in der Breite dehnt sich die Seite soweit aus, dass der Text zwangsläufig schwerer zu lesen wird.

Da konzentriere ich mich lieber auf eine Textspalte auf der linken Bildschirmseite und scrolle nach unten.

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