markusbauer.info

Alle Einträge zu Straßenverkehr

Tag der gehirnamputierten Überholer

Datum: 20. Juli 2009
Tags: ,
Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Tag der gehirnamputierten Überholer

Der ist heute! Auf der nicht mal 10 km langen Bundesstraßenpassage zur Arbeit und wieder heim war ich heute Zeuge von 5 Fast-Unfällen. Und das nur, weil es scheinbar out ist, vor dem Überholen mal zu schauen, ob nicht was entgegen kommt.
Besonders angesagt: LKW überholen und dann ausbremsen.

René hätte seine helle Freude an sowas…

Kommentar dalassen


Von Anzügen und Bankern

Datum: 27. Oktober 2008
Tags:
Reaktionen: Ein Kommentar

Heute Morgen bin ich auf dem Weg zur Arbeit in eine Verkehrskontrolle geraten. Eine Kontrolle, durchgeführt von Jugendlichen mit geschwärzten Gesichtern, die Geld haben wollen. Das passiert mir jedes Jahr einmal, immer Ende Oktober, immer an der gleichen Stelle und immer am Montag nach der Kirchweih. Ich kombiniere: Muss ein Brauch sein!

Zum Glück hatte ich einen Anzug an.

Zum Glück deshalb, weil ich dadurch automatisch als Banker identifiziert wurde, und mit dem Argument, dass Banken jetzt kein Geld mehr haben, ziemlich billig davon gekommen bin. Der Dialog im hochfränkischen Original:

Wie kommt es, dass die ländliche Jugend bei jemandem, der einen Anzug trägt automatisch schlussfolgert, er wäre ein Banker?
Oder ein Versicherungsvertreter?

Das ist mir schon zum dritten Mal bei der gleichen Zielgruppe passiert. Darf man sich als Informatiker nicht auch aufmotzen, wenn man in die Arbeit geht?

Kommentar dalassen


GTA IV – Ein tolles Spielzeug!

Datum: 21. Juli 2008
Tags: , ,
Reaktionen: 2 Kommentare

Das hier wird keine Spielekritik. Sondern mehr ein Erlebnisbericht.
Ein paar Arbeitskollegen haben mir zum Geburtstag Grand Theft Auto 4 für die Xbox 360 von meinem Amazon-Wunschzettel geschenkt. Danke nochmal!
Da das Wetter am Wochenende es zuließ habe ich mich gleich mal in die Straßen von Liberty City – das dem heutigen New York nachempfunden ist – gestürzt. Ich bin begeistert! Ich bin begeistert, von der Größe der virtuellen Stadt und den unglaublichen Möglichkeiten, die man hat.

Nachdem ich mir zuletzt das Spiel zu Lost gekauft hatte, um die Zeit zwischen der 4. und der 5. Staffel Anfang 2009 zu überbrücken, war ich nach kurzer Zeit gelangweilt davon, weil man keinerlei Freiraum hatte, sondern genau das tun musste, was das Spiel von einem erwartet. Wahrscheinlich ein Tribut an die viele Überschneidungen mit Begebenheiten aus der Serie, die man sonst nicht so hätte konstruieren können.

GTA IV ist da anders. Ein paar Beispiele:
Mein Cousin ruft mich auf dem Handy an, weil er von zwei albanischen Geldeintreibern auf dem Basketballplatz verprügelt wird. Ich entscheide mich zu helfen. Um stilecht vorzufahren, hijacke ich einen Mülllaster. Prinzipiell kann man jedes Auto, jeden Truck und jeden Müllwagen übernehmen, indem man den Fahrer einfach rauszieht und davonfährt. Das ist in der Regel komfortabler als ein Taxi zu rufen, eine U-Bahn-Station zu suchen oder durch die ganze Stadt zu laufen. Kurz nachdem ich den Müllmann rausgezogen hab, prügelt ein anderer Typ auf mich ein. Der war mit seinem Cabrio nämlich auf den wegen mir abrupt stoppenden Mülllaster aufgefahren. Als ich den auch abgefertigt habe steige ich in meinem Mülllaster und brettere davon. Die Umzäunung des Basketballfelds walze ich einfach nieder („Wer ko, der sell do!“ – alte Kartenspielerweisheit), springe aus dem LKW um meinem Cousin zu helfen. So macht das Spaß!

Nachdem die Mission dann daran gescheitert ist, dass ich eine Autoverfolgungsjagd verloren hab, beginnt das Ganze alsbald von vorn. Mein Cousin ruft wieder an. Diesmal hab ich keine Lust auf ihn, zumal es schon dunkel wird (jaha, es gibt Tag und Nacht und geschmeidigen Wechsel dazwischen!). Ich rufe also Michelle an, die mir vorher ihre Nummer gegeben hat und lade sie zu einem Date ein. Während ich mich auf der Autofahrt mit ihr um einen anständigen Fahrstil bemühe textet sie mich zu, woher sie kommt, und was sie macht und bla bla bla. Wenigstens kann ich ein bisschen Musik hören, denn es gibt knapp ein Duzent Radiosender zur Auswahl, wobei jeder nicht nur unterschiedliche Musik sondern auch unterschiedliche Moderatoren und Werbung hat. Wir fahren Bowlen – Spiel im Spiel! Genau wie im richtigen Leben gehe ich hoffungslos unter. Ich beschließe das Date auf der Heimfahrt aufzupeppen, indem ich mit Michelles Auto Passanten niedermähe. Das macht Laune! Echt! Michelle hält sich mit Kritik zurück, auch wenn sie ganz schön im Auto rumgeschleudert wird. Unser Date endet mit einer gemeinsamen Verhaftung nachdem ich aus Versehen einen Polizisten plattgemacht hatte.

A propos Polizei. Leute aus Autos ziehen – alles recht und schön – solange keine Bullen in der Nähe sind. Wenn man nämlich einen LKW Fahrer direkt neben einer Streife aus seinem Truck zieht, werden die Ordnungshüter aufmerksam und man findet sich in einer Verfolgungsjagd wieder. Dummerweise ist ein Truck jetzt nicht gerade das schnellste Fluchtfahrzeug. Fluchtversuch in den nahegelegenen Hafen. Kurz bevor der Truck ins Wasser stürzt, hechte ich mich raus und renne an Bord eines Frachters. Die Bullen bleiben dran und eröffnen nach mehreren Warnungen das Feuer auf mich. Mein Baseballschläger, der zuvor ein paar albanische Geldeintreiber das Fürchten gelehrt hat, hilft da nicht weiter. Mit einem ziemlich eleganten Sprung verlasse ich den Frachter wieder auf der Wasserseite. Wo ich erwartet hätte, dass ich irgendwie zurückgesetzt werde, fängt mein Charakter an mit Schwimmbewegungen. Ich denke „Was soll’s“ und beschließe durch die Bucht rüber zur nächsten Insel zu kraulen. Leider komme ich nur bis zur Mitte der Bucht, bevor ein Polizeihubschrauber das Feuer auf mich eröffnet.

Alles in allem hab ich jetzt etwa 2-3 Stunden gespielt und es war ein Heidenspaß! In der Zeit ist noch so viel mehr passiert, so dass GTA IV das kurzweiligste Spiel ist, das ich je gespielt hab. Hoffentlich geht das noch ein Weilchen so weiter!

Kommentar dalassen


Fahrbericht: Smart

Datum: 30. April 2008
Tags:
Reaktionen: Ein Kommentar

Das hat man davon, wenn man seinen Luxusboliden zum Aufziehen neuer Markensommerreifen zum günstigsten Anbieter bringt: Man kriegt einen Smart, den klassischen Smart, den Smart For2… oder wie der heißt.

Ein Fahrbericht.

Der nette junge Mann, der mir die Smart-Einweisung gibt (weil ich ja zugegeben habe, noch nie mit so einem Gefährt unterwegs gewesen zu sein) lächelt bei meiner Ankündigung: „Das wird ein Erlebnis“.

Mein Smart verfügt – ich glaube, anders gibt’s ihn nicht – über eine Halbautomatik. Schalten durch Antippen. Was ich allerdings vermisse, sind die Schaltwippen am Lenkrad für sportlicheres Fahren. Was außerdem zum sportlichen Fahren fehlt, sind ein paar (hundert) PS.

Desweiteren fällt auf: Mein Reifenhändler-Smart hat kein Radio. Dem leeren Slot im Armaturenbrett und dem heraushängenden Kabelbaum nach, würde ich sagen, das ist nicht Standard. Ich sehe ja ein, dass man in bestimmten Autos kein Radio braucht, weil der Motor die Musik macht, aber doch nicht beim Smart!

Positiv an der Sache: der Smart ist geräumig. Wenigstens für 2 Personen ohne jegliches Gepäck. Wo ich mir nicht sicher bin, ob es so gehört, ist der ausgeleierte Gurt. Von Gurten kann dabei nämlich keine Rede sein, ich würde es als Umwickeln bezeichnen.

Ansonsten fährt sich der Smart irgendwie genau so, wie ich es erwartet hatte. Das ist alles, was ich dazu sagen möchte.

Sonst irgendwer Erfahrung mit dem Smart? Wer fährt selbst einen?

Nachtrag: Anbei noch ein paar Bilder vom Testprobanden. Nicht zuletzt durch die angeklebten Fahrspuren sieht die Kiste aus, als wäre jemand mit einem Auto drüber gefahren.

Smart - ExterieurSmart - Exterieur
Smart - InterieurSmart - Interieur

Kommentar dalassen


Ein Geständnis

Datum: 8. November 2007
Tags: , ,
Reaktionen: Ein Kommentar

Ja, ich war Mittäter…

BekennerschreibenBekennerschreiben

Kommentar dalassen


Dinge, die man in einer Verkehrskontrolle besser nicht sagt

Datum: 5. Oktober 2007
Tags: ,
Reaktionen: 2 Kommentare

Heute Abend hatte ich ein Geschäftsessen. Kollegen aus Europa und der ganzen Welt waren da. Schön war’s. Auf dem Heimweg wurde ich von der Polizei angehalten und hab mich wohl ein wenig ungeschickt angestellt. Aus diesem Grund: Sätze, die man in einer Kontrolle vermeiden sollte…

Ich will ja nicht behaupten, dass ich unauffällig gefahren wäre. Immerhin hatte ich es eilig heim zu kommen. Deshalb waren auf der Autobahn schon mal 220 drin. Und möglicherweise war ich auch in den 80er Zonen etwas flott. Witzigerweise hat das niemanden gestört. Nach 30 km rasanter Fahrt, wurde ich 100m!!! vor der heimischen Garage gestoppt, von zwei Beamten, denen scheinbar nicht in den Kopf wollte, dass an einem Wochentag um halb 12 noch jemand in der kleinsten Metropole der Welt unterwegs ist.

Es folgt ein grobes Gesprächsprotokoll. Mein unglücklichsten Aussagen sind hervorgehoben.

Hm, das war wohl zuviel. Die Herrschaften lassen mich den ersten Alkoholtest meines Lebens durchführen und messen streberhafte 0,0 Promille.

Und die Moral von der Geschichte: Ich sollte öfter joggen gehen, weil ich fast nicht lange genug blasen konnte.

Kommentar dalassen


Wann man einen Überholvorgang abbrechen sollte

Datum: 20. August 2007
Tags: , ,
Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Wann man einen Überholvorgang abbrechen sollte

Ich mach es kurz: Wenn man auf der entgegengesetzten Fahrspur in 5-10 Metern Abstand zu einem ebenfalls stehenden Fahrzeug im Gegenverkehr steht, und der LKW, den man eigentlich überholen wollte, sich rechts weiter und weiter entfernt, dann ist es Zeit, den Überholvorgang abzubrechen und sich langsam wieder einzuordnen.

Leute gibt’s! Ja, das ist tatsächlich so passiert. Und obwohl der Gegenverkehr lange vorher sichtbar war und es ziemlich eindeutig war, dass man einen LKW nicht überholen kann, wenn man mit gleicher Geschwindigkeit auf Höhe dessen Hinterachse dahin cruist, sah die junge Fahrerin lange keinen Grund, wieder einzuscheren.

Ich beantrage bei Renne ein neues Schild: Ich bin der Unfall!

Das war Freitag. Heute an der selben Stelle: ein fetter Audi (na gut, nix gegen Audi!) versucht mich und den Laster vor mir zu überholen und schort dabei beinahe den Golf zusammen, der von links auf die Gegenfahrbahn abgebogen ist…

Autofahren – das letzte Abenteuer!

Update: Geil, besten Dank dafür: Ich bin der Unfall

Kommentar dalassen


ARGH! Links mit 120! Deppin!

Datum: 21. Juni 2007
Tags: ,
Reaktionen: 2 Kommentare

Liebe Verkehrsteilnehmer, aus aktuellem Anlass (schwarzer Passat, HO-CK ???) möchte ich auf ein gern vergessenes Feature der deutschen Straßenverkehrsordnung hinweisen: Das Rechtsfahrgebot.

Gebot, das klingt im ersten Moment nach Bibel und nach Regeln aus einer Zeit, als es von Menschen gemachte ausgeklügelte Gesetzeswerke noch nicht gab und man sich nicht darauf verlassen konnte, dass der gesunde Menschenverstand einen wissen lässt, was gut und was schlecht ist. Zugegeben, letzteres klappt heute auch noch nicht so gut, wie man es sich wünschen würde.

In unserem Fall haben wir es mit einem modernen Gebot zu tun. Die Quintessenz des Rechtsfahrgebots lautet: Wenn du links nichts verloren hast, fahr gefälligst rechts! Klingt einfach, scheint aber ziemlich kompliziert zu sein. Die Frage ist: Wann hat man links nichts verloren?

Der heutige Versuchsaufbau war eine autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und mit sehr sehr wenig Verkehr. Die Straße war trocken und die Sicht ausgezeichnet.

Die Probandin, deren Haupthaar – wie ich später im Rechts überholen vorbeifahren sehen konnte – am ehesten an einen überlebensgroßen, dafür recht ungepflegten Pudel erinnerte, nutzte die freie Fahrbahn um mit 120 Stundenkilometern die linke Spur zu besetzen. Und das obwohl die rechte so leer war, wie mittlerweile die Konzerthallen bei einem Monrose-Konzert.

Jetzt ist 120 eine ziemlich berauschende Geschwindigkeit… wenn man einen Krankenfahrstuhl fährt, ein Fahrrad mit Hilfsmotor oder einen Mähdrescher. Für einen Autofahrer im Vollbesitz der geistigen Kräfte, die ich gerne unterstellen würde, sind 120 bei den genannten Bedingungen einfach nur öde. Und wenn man dann noch die Dreistigkeit besitzt, die linke Spur zu vereinnahmen und so genervte Menschen davon abhält mit 140-160 in ihren wohlverdienten Feierabend zu brausen, sollte man seinen Führerschein eigentlich gleich in oben genannten Mähdrescher werfen und sich selbst am besten gleich hinterher.

Auf jedem Fall – um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen – hat man unter diesen Umständen und mit dieser Geschwindigkeit links nichts verloren. Gar nichts. Überhaupt nichts.

Ein in diesem Zusammenhang auch recht interessanter Versuchsaufbau ist eine stark verschneite Autobahn, auf der sich die Durchschnittsgeschwindigkeit wetterbedingt bei 40 bis 60 Stundenkilometern eingependelt hat. Da hat man auf der linken Spur sowieso nichts verloren, es sei denn man hat ein Allradfahrzeug.

Der Trantüte von heute jedenfalls verleihe ich hiermit feierlich das Prädikat: Ich bin der Stau! Prädikat: Ich bin der Stau

Mehr dazu bei René.

Kommentar dalassen


Ja ist das denn sicher?!?

Datum: 17. Mai 2007
Tags: ,
Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Ja ist das denn sicher?!?

Vor ein paar Tagen hab ich mir ein neues Fahrrad bestellt. Weil ich damit früher oder später wahrscheinlich auch mal auf der Straße unterwegs sein werde, ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, die dort, wo ich arbeite in erster Linie in Zusammenhang mit IT Themen auftaucht: Ja ist das denn sicher?!?

Mein Canyon Yellowstone 4.0Mein Canyon Yellowstone 4.0

Wenn man sich – wie ich – schon seit längerer, sehr viel längerer Zeit nicht mehr mit Fahrrädern beschäftigt hat, fällt einem gleich mal auf, dass es keine Schutzbleche hat. Überhaupt heißen die jetzt nicht mehr Schutzbleche, sondern Blades! Die Funktion ist dieselbe, aber Blades klingt schon irgendwie cooler.

Außerdem vermisse ich spontan einige Teile, die – so habe ich vor vielen Jahren beim Fahrradführerschein in der 4. Klasse gelernt – zwingend erforderlich sind, dass das Fahrrad als verkehrssicher gilt. Scheinbar hat sich seitdem einiges geändert. Zwar habe ich mir ein batteriebetriebenes Leuchtenset dazu bestellt, das als StVZO zugelassen gilt. Die Frage ist, reicht das allein aus?

Eine etwas halbherzige Internetrecherche zu dem Thema hat nicht wirklich geholfen. Zu unterschiedlich sind die Informationen, zu vielfältig das Wirrwarr aus Vorschriften und gut gemeinten Entwürfen, die aber nie umgesetzt wurden.

Kennt sich da irgendwer aus?

Kommentar dalassen


Stoppschilder sollten beidseitig bedruckt werden!

Datum: 7. Mai 2007
Tags:
Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Stoppschilder sollten beidseitig bedruckt werden!

Inspiriert durch einen Kollegen, der auf seiner Seite jetzt einen eigenen Bereich hat, in dem er sich mit dem alltäglichen Wahnsinn auf deutschen Straßen auseinandersetzt, hat mein Blog jetzt eine eigene Kategorie zu dem Thema. Schließlich bin ich auch ein Opfer!

Epidode 1: Ein STOP ist nicht genug.

Heute morgen so gegen 8:17 auf dem Weg zur Arbeit. (Ja, ich war heute ein bisschen spät dran.) Ein kleiner Nissan Micra – in Zukunft werde ich auch Kennzeichen veröffentlichen – hält vor mir an einem Stoppschild. Es kommt was.

An der Stelle sollte ich erklären, dass ich persönlich die Philosophie vertrete, dass man an Kreuzungen, wenn man lange genug gewartet hat, einfach losfahren darf, auch wenn man es eigentlich nicht darf und gerade was kommt. Die… äh… Frau in dem Auto vor mir teilt diese Philosophie und fährt nach einiger Zeit einfach los. Ich rücke auf und bemerke, dass in diesem Moment sich von links ein Fahrzeug nähert auf Kollissionskurs mit dem roten Nissan Micra vor mir.

Dann bin ich kurz abgelenkt, denn meine Gedanken streifen ein paar Autos nach hinten zu dem anderen Audi A3 und dem putzigen Ding, das mir kurz zuvor schon beim Tanken aufgefallen war. Sie – Metzgerstochter – ist schließlich der Grund dafür, dass ich seit dem letzten Wiesenfest die These vertrete, dass der Geschmack eines Paars Bratwürste maßgeblich vom Aussehen derjenigen abhängt, die es einem verkauft hat. Und es war ein ganz vorzügliches Paar Bratwürste.

Die… äh… Frau in dem Kleinwagen vor mir hat mittlerweile auch das herannahende Fahrzeug bemerkt und beschließt mangels Beschleunigung in Fahrtrichtung die Flucht – ganz klassich – nach hinten anzutreten und legt todesmutig den Rückwärtsgang ein. Da stehe aber ich, immer noch ein wenig gedankenverloren.

An dieser Stelle komme ich zurück auf den Titel meines Posts und die Forderung, Stoppschilder beidseitig zu beschriften, so dass man auch beim rückwärtigen Räumen der Kreuzung erst nochmal schaut, ob da nicht schon wer steht.

Klingt im ersten Moment bekloppt, aber man weiß ja nie.

Mir und meinem Audi ist nichts passiert. Diesmal.

Kommentar dalassen