Drei Minuten Heroes
… der dritten Staffel hab ich jetzt gesehen. Und es ist awesome!!!
Ich muss weitermachen…
Ein paar Worte zu The Script
Die beste irische Band seit U2 - das Prädikat habe ich neulich im Radio in Zusammenhang mit The Script gehört. Wenn man bedenkt, dass es seit U2 unter anderen auch die Cranberries und die Corrs gab, dann ist das ein beachtliches Lob. Zu Recht? Das wollte ich genau wissen.
The Script behaupten von ihrer Musik, dass sie Einflüsse aus verschiedenen Stilrichtungen u.a. Hip Hop haben. Das besondere finde ich, dass man es bei The Script tatsächlich raushört. Aber auch ein bisschen R ‘n’ B, zwischendurch mal ziemlich viel 80er (was mir persönlich langsam ziemlich auf die Nerven geht) und noch weitere Einflüsse machen das selbstbetitelte Debütalbum zum abwechslungsreichsten, was ich in den letzten Monaten gehört hab. Im Großen und Ganzen ist es Pop. Sehr guter Pop. Auf der Seite der Band kann man derzeit die aktuelle Single The Man Who Can’t Be Moved anhören.
Ob The Script nun wirklich die beste irische Band seit U2 sind, das Urteil würde ich gerne noch ein bisschen vor mir herschieben. Bis zum zweiten oder dritten Album, worauf ich mich schon sehr freue.
Was für ein genialer Hintergrundeffekt!
Bemerkenswert, was man mit ein paar Hintergrundbildern machen kann: webleedDesign
Gesehen bei WebDesignerWall.
Algebra für Fortgeschrittene
Früher oder später stellt sich jeder in Algebra mal die Frage: “Wozu brauch ich das eigentlich?”
Und hier ist die Antwort! Ein richtig guter Grund, warum ein bisschen höhere Mathematik nie schaden kann:
GTA IV - Ein tolles Spielzeug!
Das hier wird keine Spielekritik. Sondern mehr ein Erlebnisbericht.
Ein paar Arbeitskollegen haben mir zum Geburtstag Grand Theft Auto 4 für die Xbox 360 von meinem Amazon-Wunschzettel geschenkt. Danke nochmal!
Da das Wetter am Wochenende es zuließ habe ich mich gleich mal in die Straßen von Liberty City - das dem heutigen New York nachempfunden ist - gestürzt. Ich bin begeistert! Ich bin begeistert, von der Größe der virtuellen Stadt und den unglaublichen Möglichkeiten, die man hat.
Nachdem ich mir zuletzt das Spiel zu Lost gekauft hatte, um die Zeit zwischen der 4. und der 5. Staffel Anfang 2009 zu überbrücken, war ich nach kurzer Zeit gelangweilt davon, weil man keinerlei Freiraum hatte, sondern genau das tun musste, was das Spiel von einem erwartet. Wahrscheinlich ein Tribut an die viele Überschneidungen mit Begebenheiten aus der Serie, die man sonst nicht so hätte konstruieren können.
GTA IV ist da anders. Ein paar Beispiele:
Mein Cousin ruft mich auf dem Handy an, weil er von zwei albanischen Geldeintreibern auf dem Basketballplatz verprügelt wird. Ich entscheide mich zu helfen. Um stilecht vorzufahren, hijacke ich einen Mülllaster. Prinzipiell kann man jedes Auto, jeden Truck und jeden Müllwagen übernehmen, indem man den Fahrer einfach rauszieht und davonfährt. Das ist in der Regel komfortabler als ein Taxi zu rufen, eine U-Bahn-Station zu suchen oder durch die ganze Stadt zu laufen. Kurz nachdem ich den Müllmann rausgezogen hab, prügelt ein anderer Typ auf mich ein. Der war mit seinem Cabrio nämlich auf den wegen mir abrupt stoppenden Mülllaster aufgefahren. Als ich den auch abgefertigt habe steige ich in meinem Mülllaster und brettere davon. Die Umzäunung des Basketballfelds walze ich einfach nieder (”Wer ko, der sell do!” - alte Kartenspielerweisheit), springe aus dem LKW um meinem Cousin zu helfen. So macht das Spaß!
Nachdem die Mission dann daran gescheitert ist, dass ich eine Autoverfolgungsjagd verloren hab, beginnt das Ganze alsbald von vorn. Mein Cousin ruft wieder an. Diesmal hab ich keine Lust auf ihn, zumal es schon dunkel wird (jaha, es gibt Tag und Nacht und geschmeidigen Wechsel dazwischen!). Ich rufe also Michelle an, die mir vorher ihre Nummer gegeben hat und lade sie zu einem Date ein. Während ich mich auf der Autofahrt mit ihr um einen anständigen Fahrstil bemühe textet sie mich zu, woher sie kommt, und was sie macht und bla bla bla. Wenigstens kann ich ein bisschen Musik hören, denn es gibt knapp ein Duzent Radiosender zur Auswahl, wobei jeder nicht nur unterschiedliche Musik sondern auch unterschiedliche Moderatoren und Werbung hat. Wir fahren Bowlen - Spiel im Spiel! Genau wie im richtigen Leben gehe ich hoffungslos unter. Ich beschließe das Date auf der Heimfahrt aufzupeppen, indem ich mit Michelles Auto Passanten niedermähe. Das macht Laune! Echt! Michelle hält sich mit Kritik zurück, auch wenn sie ganz schön im Auto rumgeschleudert wird. Unser Date endet mit einer gemeinsamen Verhaftung nachdem ich aus Versehen einen Polizisten plattgemacht hatte.
A propos Polizei. Leute aus Autos ziehen - alles recht und schön - solange keine Bullen in der Nähe sind. Wenn man nämlich einen LKW Fahrer direkt neben einer Streife aus seinem Truck zieht, werden die Ordnungshüter aufmerksam und man findet sich in einer Verfolgungsjagd wieder. Dummerweise ist ein Truck jetzt nicht gerade das schnellste Fluchtfahrzeug. Fluchtversuch in den nahegelegenen Hafen. Kurz bevor der Truck ins Wasser stürzt, hechte ich mich raus und renne an Bord eines Frachters. Die Bullen bleiben dran und eröffnen nach mehreren Warnungen das Feuer auf mich. Mein Baseballschläger, der zuvor ein paar albanische Geldeintreiber das Fürchten gelehrt hat, hilft da nicht weiter. Mit einem ziemlich eleganten Sprung verlasse ich den Frachter wieder auf der Wasserseite. Wo ich erwartet hätte, dass ich irgendwie zurückgesetzt werde, fängt mein Charakter an mit Schwimmbewegungen. Ich denke “Was soll’s” und beschließe durch die Bucht rüber zur nächsten Insel zu kraulen. Leider komme ich nur bis zur Mitte der Bucht, bevor ein Polizeihubschrauber das Feuer auf mich eröffnet.
Alles in allem hab ich jetzt etwa 2-3 Stunden gespielt und es war ein Heidenspaß! In der Zeit ist noch so viel mehr passiert, so dass GTA IV das kurzweiligste Spiel ist, das ich je gespielt hab. Hoffentlich geht das noch ein Weilchen so weiter!
Schon in den Top 5!
Vor wenigen Wochen find ich damit an, meine neue Domain markusbauer.info mit Inhalten zu füllen. Besonders viel ist seitdem nicht passiert. Erklärtes Ziel des Ganzes ist die verbesserte Auffindbarkeit meiner Person über Suchmaschinen. Mit einem wirklich häufigen Namen wie dem meinen sollte das garnicht so leicht sein.
Umso überraschter war ich, als ich gerade festgestellt habe, dass ich bei einer Google Suche nach Markus Bauer schon jetzt in den Top 5 lande, und das obwohl die Qualität der Seite noch alles andere als hochwertig ist.
Dass allein der Domainname einen solchen Einfluss hat, hätte ich ja nicht gedacht.
Ui! Dragonfly!
Ganz kurz: Das könnte richtig gut werden.
Demnächst mehr dazu.
Mal wieder Kino: 8 Blickwinkel
Knapp 3 Monate ohne Post… da gilt es ein wenig aufzuholen.
Ich mag Filme, die bestimmte Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven immer und immer wieder zeigen und so ein großes Gesamtbild zeichnen. Gestern war ich mit einer Gruppe (wichtig, da 8 Personen und deshalb Eintrittsermäßigung!) in 8 Blickwinkel. Das ist so ein Film.
Na gut, richtig neu ist die Idee nicht. Ich kannte sie zum Beispiel schon aus Spiel auf Zeit / Snake Eyes oder 11:14 (beide bei mir auszuleihen). Trotzdem ist es immer wieder faszinierend, erst recht, wenn die Umsetzung derart gelungen ist, wie hier.
Worum geht’s? Es geht um ein Attentat auf den US Präsidenten und darauf folgende Bombenattentate und darum, was sich währenddessen im Hintergrund abspielt. Das alles wird - der deutsche Filmtitel impliziert es bereits - aus 8 verschiedenen Blickwinkeln geschildert und somit erklärt.
Der Film ist super. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, und trotzdem ergibt sich am Ende ein weitgehend stimmiges Gesamtszenario. Erzählt werden die einzelnen Episoden in einem teilweise halsbrecherischem Tempo. Und das nicht erst zum Ende des Films, auch wenn die Filmzeitschrift meines Vertrauens (TV Spielfilm) bemerkt, dass der Regisseur das Tempo am Ende des Films erheblich anzieht. Was da nicht stand war, dass es vorher schon unglaublich flott zur Sache geht.
Ich könnte noch ein bisschen weiter schwärmen und womöglich die hervorragenden, zum Großteil recht bekannten Schauspieler herausstellen. Das lasse ich und schließe mit der Empfehlung, sich den Film einfach anzuschauen. Es lohnt sich.
Jetzt ging’s also los: Heroes in Deutschland
Gestern Abend war es soweit! RTL 2 startete mit einer Doppelfolge die deutsche Erstausstrahlung meiner Lieblingsserie Heroes. Ich erspare mir an dieser Stelle ein weiteres Loblieb auf die Serie, und lasse mich ein bisschen über die deutsche Version aus.
Wer unbedingt eine Lobeshymne lesen will, dem sei Spiegel Online empfohlen, wo ein ganz augezeichneter Artikel veröffentlicht wurde, dem es nichts hinzuzufügen gibt. Da hat sich jemand wirklich mit der Serie beschäftigt und auch die 1. Staffel schon komplett gesehen. Deshalb aber Vorsicht: Möglicherweise will man noch nicht alles wissen, was der Artikel verrät.
Zur gestrigen Premiere: Nach zahlreichen mehr oder weniger gut gelungenen Teasern, die schon seit Monaten das Programm von RTL 2 zierten, war mir ehrlich gesagt Angst und Bang, was der Sender, der ja normalerweise nicht gerade für hochanspruchsvolle Unterhaltung steht, mit der Serie anstellen würde. Aufgefallen sind mir ein paar dezente Kürzungen - so sieht man z.B. keine offene Schädeldecke beim ermordeten Maler. Damit hatte ich aber schon gerechnet, weil Heroes nicht ganz ohne solche Schockszenen auskommt, und die für 20.15 Uhr doch heftig sind. Ursache ist wahrscheinlich, dass Fernsehen und Kino in den letzten Jahren immer mehr ausloten, was denn auf dem Bildschirm gerade noch zeigbar ist - und da muss man mit, wenn man eine erfolgreiche Serie produzieren will. Bleibt abzuwarten, ob die Entschärfungen auch zukünftig so dezent ausfallen, oder irgendwann negativ auffallen.
Auch bedingt durch das Zusammenfügen von 2 Folgen zu einem Pilotfilm sind einige Szenen weggefallen, andere wurden umgestellt. Damit konnte man/ich aber leben.
Was mich wirklich stört, ist die komplette Synchronisation in deutsch. Ein nicht unerheblicher Teil des Charmes des Originals liegt darin, dass Japaner auch tatsächlich Japanisch sprechen und der Inder mit einem deutlichen indischen Akzent daher kommt. Ironischerweise scheint irgendwer der Meinung zu sein, dass die Deutschen wesentlich weniger gern Untertitel lesen, als die Amerikaner (Oh je, was sagt das über unsere Kultur aus!?!) und hat das lästige Ausländisch einfach weggelassen. Jetzt bleiben dem deutschen Zuschauer zwar Untertitel erspart, dafür klingt der eine Japaner wie ein Fünfjähriger und der andere verdächtig nach dem Namensgeber der Teenie-Serie Dawson’s Creek. Das Ganze gipfelt in sinnfreien Gesprächen wie “Fragen Sie ihn, was er gemacht hat.” - “Was haben Sie gemacht?”. Wenn das ein New Yorker Cop zu einem Übersetzer sagt, der es dem Japaner mit brontal minimalen Englischkenntnissen übersetzt, dann ist das logisch. Wenn der gesamte Dialog eingedeutscht ist, ist er lächerlich.
Schade, wirklich schade.
Ich hoffe, dass sich nicht allzu viele Leute von diesen dummen Übersetzungen abschrecken lassen, die die Qualität der Serie zweifellos mindern… aber im Großen und Ganzen muss man sagen: Es hätte noch schlimmer werden können.
Das Bourne Ultimatum
War schon wieder im Kino. Und weil meine Arbeitskollegin darauf besteht, gibt’s hier eine kurze Kritik. Das Bourne Ultimatum ist der wahrscheinlich schnellste Film, den ich je gesehen hab. Ich bin total begeistert, oder sagen wir’s mal so: Bohrn is subbaH!
Bevor man sich den mittlerweile dritten Teil der Reihe anschaut, sollte man sich nach Möglichkeit nochmal die beiden Vorgänger, auf jeden Fall aber Teil 2 - Die Bourne Verschwörung - geben. Dann gibt’s nämlich einen genialen Aha-Effekt beim dritten Teil, ein filmischer Kunstgriff, der mich mit offenem Mund hat im Kino sitzen lassen.
Und wenn man schon dabei ist und alle 3 Filme der Reihe hintereinander sieht, dann bemerkt man auch deutlich, wie das Tempo von Film zu Film ansteigt, bis im aktuellen Teil schließlich keine Zeit mehr zum Durchatmen bleibt. Am laufenden Band wird gerannt, gerast, geschossen, geprügelt, ausgeteilt und eingesteckt, und zwar so, dass man jeden Schlag fast am eigenen Leib spürt. Das Bourne Ultimatum ist roh, brutal und unglaublich schnell. Wow!
Klar bleibt da wenig Zeit für eine originelle Geschichte, aber das Verhältnis von Geschichte zu Action macht Spaß.
Fazit: Bohrn is subbaH!
PS: Das Allerbeste am Bourne Ultimatum (Die ist hübsch!):

