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Jetzt ging’s also los: Heroes in Deutschland

Datum: 11. Oktober 2007
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Gestern Abend war es soweit! RTL 2 startete mit einer Doppelfolge die deutsche Erstausstrahlung meiner Lieblingsserie Heroes. Ich erspare mir an dieser Stelle ein weiteres Loblieb auf die Serie, und lasse mich ein bisschen über die deutsche Version aus.

Wer unbedingt eine Lobeshymne lesen will, dem sei Spiegel Online empfohlen, wo ein ganz augezeichneter Artikel veröffentlicht wurde, dem es nichts hinzuzufügen gibt. Da hat sich jemand wirklich mit der Serie beschäftigt und auch die 1. Staffel schon komplett gesehen. Deshalb aber Vorsicht: Möglicherweise will man noch nicht alles wissen, was der Artikel verrät.

Zur gestrigen Premiere: Nach zahlreichen mehr oder weniger gut gelungenen Teasern, die schon seit Monaten das Programm von RTL 2 zierten, war mir ehrlich gesagt Angst und Bang, was der Sender, der ja normalerweise nicht gerade für hochanspruchsvolle Unterhaltung steht, mit der Serie anstellen würde. Aufgefallen sind mir ein paar dezente Kürzungen - so sieht man z.B. keine offene Schädeldecke beim ermordeten Maler. Damit hatte ich aber schon gerechnet, weil Heroes nicht ganz ohne solche Schockszenen auskommt, und die für 20.15 Uhr doch heftig sind. Ursache ist wahrscheinlich, dass Fernsehen und Kino in den letzten Jahren immer mehr ausloten, was denn auf dem Bildschirm gerade noch zeigbar ist - und da muss man mit, wenn man eine erfolgreiche Serie produzieren will. Bleibt abzuwarten, ob die Entschärfungen auch zukünftig so dezent ausfallen, oder irgendwann negativ auffallen.
Auch bedingt durch das Zusammenfügen von 2 Folgen zu einem Pilotfilm sind einige Szenen weggefallen, andere wurden umgestellt. Damit konnte man/ich aber leben.

Was mich wirklich stört, ist die komplette Synchronisation in deutsch. Ein nicht unerheblicher Teil des Charmes des Originals liegt darin, dass Japaner auch tatsächlich Japanisch sprechen und der Inder mit einem deutlichen indischen Akzent daher kommt. Ironischerweise scheint irgendwer der Meinung zu sein, dass die Deutschen wesentlich weniger gern Untertitel lesen, als die Amerikaner (Oh je, was sagt das über unsere Kultur aus!?!) und hat das lästige Ausländisch einfach weggelassen. Jetzt bleiben dem deutschen Zuschauer zwar Untertitel erspart, dafür klingt der eine Japaner wie ein Fünfjähriger und der andere verdächtig nach dem Namensgeber der Teenie-Serie Dawson’s Creek. Das Ganze gipfelt in sinnfreien Gesprächen wie “Fragen Sie ihn, was er gemacht hat.” - “Was haben Sie gemacht?”. Wenn das ein New Yorker Cop zu einem Übersetzer sagt, der es dem Japaner mit brontal minimalen Englischkenntnissen übersetzt, dann ist das logisch. Wenn der gesamte Dialog eingedeutscht ist, ist er lächerlich.
Schade, wirklich schade.

Ich hoffe, dass sich nicht allzu viele Leute von diesen dummen Übersetzungen abschrecken lassen, die die Qualität der Serie zweifellos mindern… aber im Großen und Ganzen muss man sagen: Es hätte noch schlimmer werden können.

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Das Bourne Ultimatum

Datum: 17. September 2007
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Reaktionen: 3 Kommentare

War schon wieder im Kino. Und weil meine Arbeitskollegin darauf besteht, gibt’s hier eine kurze Kritik. Das Bourne Ultimatum ist der wahrscheinlich schnellste Film, den ich je gesehen hab. Ich bin total begeistert, oder sagen wir’s mal so: Bohrn is subbaH!

Bevor man sich den mittlerweile dritten Teil der Reihe anschaut, sollte man sich nach Möglichkeit nochmal die beiden Vorgänger, auf jeden Fall aber Teil 2 - Die Bourne Verschwörung - geben. Dann gibt’s nämlich einen genialen Aha-Effekt beim dritten Teil, ein filmischer Kunstgriff, der mich mit offenem Mund hat im Kino sitzen lassen.

Und wenn man schon dabei ist und alle 3 Filme der Reihe hintereinander sieht, dann bemerkt man auch deutlich, wie das Tempo von Film zu Film ansteigt, bis im aktuellen Teil schließlich keine Zeit mehr zum Durchatmen bleibt. Am laufenden Band wird gerannt, gerast, geschossen, geprügelt, ausgeteilt und eingesteckt, und zwar so, dass man jeden Schlag fast am eigenen Leib spürt. Das Bourne Ultimatum ist roh, brutal und unglaublich schnell. Wow!

Klar bleibt da wenig Zeit für eine originelle Geschichte, aber das Verhältnis von Geschichte zu Action macht Spaß.

Fazit: Bohrn is subbaH!

PS: Das Allerbeste am Bourne Ultimatum (Die ist hübsch!):

Julia Stiles als Nicky ParsonsJulia Stiles als Nicky Parsons

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Heroes wirft seine Schatten voraus

Datum: 2. August 2007
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Im September letzten Jahres lief auf dem US-Sender NBC eine Fernsehserie an, die seitdem ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsserien rangiert: Heroes. Dieses Jahr wird RTL 2 in Deutschland mit der Ausstrahlung beginnen. Gut für mich: dann kann mich endlich mit mehr Leuten darüber unterhalten. Zeit, hier eine kurze Vorschau zu präsentieren…

Zeitreisen, Unverwandbarkeit, Gedankenlesen - nur drei der Fähigkeiten der HeroesZeitreisen, Unverwandbarkeit, Gedankenlesen - nur drei der Fähigkeiten der Heroes

Eine Warnung vorweg

Gestern abend habe ich mehrere Stunden lang RTL 2 nebenher laufen lassen. Und auch, wenn Heroes erst im “Herbst 2007″ anläuft, gibt es schon jetzt zahlreiche Teaser. Das Problem dabei ist, dass einige davon ein paar der Überraschungen zunichte machen, die die Serie so besonders machen. Ob das die cleverste Art ist, auf eine Serie Lust zu machen…ich bin da skeptisch.

Worum geht’s?

Im Mittelpunkt der Serie stehen Menschen “auf der ganzen Welt”, die entdecken, dass sie besondere Fähigkeiten haben. Sie können fliegen, die Zeit manipulieren, durch Wände gehen, Gedanken lesen oder verfügen über bemerkenswerte Selbstheilungskräfte.

Klingt wie X-Men? Tatsächlich gibt es einige Parallelen zu Figuren und Fähigkeiten aus den X-Men Comics. Allerdings könnte man sagen, dass Heroes vorher spielt. Hier geht es darum, dass die Mutationen, die manche Menschen eben so besonders machen gerade erst entdeckt werden. Und es geht darum, wie die Betroffenen damit umgehen, denn für einige sind ihre neuen Möglichkeiten ein Segen, für andere eher ein Fluch.

Wer ist dabei?

In der Liste des Stammbesetzung finden sich Namen wie Ali Larter, Milo Ventimiglia (der Jess aus Gilmore Girls), Greg Grunberg (der Eric Weiss aus Alias) und Hayden Panettiere, die man vielleicht noch als süße Ally McBeal Tochter in Erinnerung hat. Einige bekannte Gesichter also.

Doch auch die Liste mit Gastauftritten kann sich schon in der ersten Staffel sehen lassen. Darauf finden sich u.a. Eric Roberts, Sulu-Darsteller George Takei und in einer Mini-Rolle sogar X-Men Erfinder Stan Lee.

Was macht Heroes so besonders?

Mag sein, dass die Geschichte in ersten Moment nicht sehr originell klingt. Das Besondere ist zum einen die große Anzahl an regulären Charakteren, zum anderen aber die enge Verwebung der einzelnen Geschichten miteinander zu einem großen Ganzen. Die Story der ersten Staffel spielt innerhalb eines knappen Monats (abgesehen von zeitreisebedingten Rück- und einer ziemlich genialen Vorblende). Wie es in den letzten Jahren in Serien mehr und mehr Mode wurde (man denke nur an 24) steht keine Episode der Serie für sich. Jede markiert ein einzelnes Kapitel, das nur im Kontext Sinn macht und die Geschichte immer weiter voran treibt. Dabei gibt es immer wieder und wieder unvorhergesehene Wendungen und zahlreiche Überraschungen, die den Zuschauer mit offenem Mund vor dem Schirm sitzen lassen.

So etwas wie Heroes habe ich noch nie gesehen. Von der ersten Folge bis zum fulminanten Staffelfinale, das seinesgleichen sucht fesselt Heroes den Zuschauer mit einer unglaublichen und dennoch simmigen Geschichte, mit bemerkenswerten Special-Effects und tollen Charakteren.

Innerhalb kürzester Zeit hat die Serie eine riesige und ständig wachsende Fangemeinde aufgebaut und Slogans wie “Save the Cheerleader - Save the World” sind längst Kult.

Weitere Besonderheit: Die Comics

Besonders gespannt bin ich darauf, ob und wie das Konzept der Online-Graphic-Novels in Deutschland übernommen wird. Nach jeder Episode Heroes stellt der US-Sender NBC auf seiner Homepage einen Comic zum Download bereit, der die Serie ergänzt. Darin werden teilweise Hintergründe zu einzelnen Figuren beleuchtet, neue Figuren schon vor dem Auftreten in der Serie vorgestellt oder parallele Handlungen erzählt, die für die Geschichte mal mehr mal weniger wichtig sind. Für sich genommen machen diese Graphic-Novels kaum Sinn, aber im Zusammenspiel mit der Serie ergibt sich ein bemerkenswertes Erlebnis mit zahlreichen Aha-Effekten.

Mal sehen, ob RTL 2 diesen Mehrwert irgendwie ausnutzt, oder ob man die Comics einfach unter den Tisch fallen lässt. Wäre sehr schade. Fast so schade als würde man einige der Überraschungen der ersten Folgen schon in den Teasern verraten. Oh, hoppla…

Neugierig? Gut so!

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder der anderen ein wenig Lust auf die Serie machen. Ich persönlich fiebere schon dem Start der 2. Staffel Ende September entgegen. Wer es garnicht erwarten kann, dem empfehle ich einen Besuch auf heroes.myfanbase.de. Das Serienportal hat einen sehr ausführlichen Bereich rund um die Serie aufgebaut. Aber Vorsicht: Sonst werden womöglich einige Überraschungen verdorben.

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Apples Safari Browser gibt’s jetzt auch für Windows

Datum: 12. Juni 2007
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… und ich bin einer der ersten, die drüber bloggen! Bislang hab ich nur Posts gefunden, die sich tatsächlich damit auseinander setzen und nicht nur darauf hinweisen. Das Wichtigste zuerst: Der Downloadlink.

Seit etwas mehr als einem halben Jahr bin ich ja begeisterter Teilzeit-Mac-Nutzer. Den Safari - Apples hauseigenen Browser - nutze ich aber eher selten. Zwar sind Mac Nutzer im Allgemeinen begeistert davon, aber mir ist nach wie vor Opera am liebsten.

Dennoch braucht man als ernsthafter Webentwickler (oder wie immer man das dieser Tage nennt) auch den Safari um seine Seiten zu testen. Da ich normalerweise am PC entwickle, freu ich mich riesig über den Windows Safari - dann brauch ich nicht immer vom Schreibtisch zum MacBook zu sprinten und zurück. Und nein, auf dem Schreibtisch ist kein Platz mehr für den Mac.

Vor ein paar Minuten hab ich also die Beta runtergeladen. Was mir bisher aufgefallen ist:

Demnächst mach ich vielleicht mal einen Vergleich: Safari 3 gegen Firefox 3. Bleiben Sie dran!

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