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Virtual PC und die Medienfreigabe für die Xbox

Datum: 26. September 2008
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Einer der wenigen Gründe, warum ich immer noch Windows (jetzt sogar Vista) nutze, und nicht bei Mac OS geblieben bin, ist die Möglichkeit, Videos von der Festplatte des PCs über das WLAN auf die Xbox 360 zu streamen. Tolle Sache! Video runterladen und auf dem Fernseher anschauen.

In letzter Zeit kam es aber immer häufiger vor, dass der Datenstrom alle paar Minuten abriss und die Wiedergabe gestoppt wurde. Zwar kann die Xbox das Video an derselben Stelle fortsetzen, aber wenn man eine 40minütige Serienepisode in acht bis zehn Brocken zerteilt sehen muss, macht das keinen Spaß mehr.

Also habe ich überlegt, was ich an der Konfiguration meines Computers geändert habe. Instant Messenger und diverse Dienste habe ich deaktiviert und keine Programme im Hintergrund laufen lassen. Das alles hat nichts genutzt.

Kurz vor der totalen Verzweiflung fiel mir Microsofts Virtual PC ein. Die Software ist kostenlos und emuliert einen PC im PC. Praktisch, um Software zu testen, ohne sich das System vollzumüllen. Den kommenden Internet Explorer 8 gibt es zum Beispiel als Download mit einem kompletten Windows XP außenrum zeitlich begrenzt lauffähig zum testen.

Allerdings scheint es so, dass Virtual PC für den Zugriff auf das Netzwerk irgendwas in den Einstellungen so manipuliert, dass eine durchgängige Verbindung zur Xbox nicht mehr möglich war. Jetzt habe ich den Virtual PC deinstalliert, und siehe da, Videos von beliebiger Länge kommen wieder ohne Unterbrechung auf dem Fernseher an.

Man kann eben nicht alles haben. Zumindest nicht von Microsoft.

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Neues Microsoft Frontpa… äh, Expression Web

Datum: 16. September 2008
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Wer hat nicht in der Frühzeit des Internets ein bisschen mit Microsofts Frontpage experimentiert? Ich schon. Aber bereits nach kurzer Zeit waren meine Ansprüche zu hoch, als dass ihnen der IE-exklusive, nicht-standardkonforme, aufgeblähte Quelltext, den die Software ausspuckte hätte genügen können.

Seitdem ist viel passiert, der kommende Internet Explorer soll standardkonformer arbeiten als alle Vorgänger zusammen und Microsoft ist bemüht die Sünden der Vergangenheit vergessen zu machen. Heute wurde ich per Newsletter informiert, dass das neue Microsoft Expression Studio 2 verfügbar sei. Da war ich neugierig.

Von Designern für Designer - Da bin ich skeptisch gewordenVon Designern für Designer - Da bin ich skeptisch geworden

Nach kurzem Blick auf die Highlights-Seite (teilweise sehr unterhaltsam), möchte ich ein paar Anmerkungen loswerden:

Dass sich Microsoft neuerdings um Standards kümmert ist schön. Als nächstes sollte man sich unbedingt über Semantik informieren. Auch schön, dass man endlich auf tabellenbasierte Layouts verzichtet. Aber x-fach verschachtelte divs und Quelltext, der mehr ID-Attribute als Elemente enthält… das ist noch nicht ganz das, was modernes Webdesign ausmacht.

Vielleicht ist es aber auch einfach nicht möglich, all die Feinheiten, die guten HTML-Code ausmachen in eine Software zu packen, und dabei flexibel zu bleiben. Dann werden Designer, die hochwertige Webseiten erstellen möchten, wohl weiterhin in HTML und CSS fit sein müssen.

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Wie SAP die Tagcloud erfunden hat

Datum: 15. September 2008
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Witziges Erlebnis vor einigen Wochen auf der SAP Skills Conference: Das Unternehmen stellt „neue Collaborationfunktionen“ im Netweaver Portal vor. So gibt es z.B. die Möglichkeit an Dokumente, Bilder und alle denkbaren Arten von Daten sogenannte Tags heften. Und dann gibt es einen Tag-Explorer, wo man alle verwendeten Tags angezeigt bekommt. Und je öfter einer verwendet wurde, desto größer erscheint er in der konglomerierten Darstellung.

Die anwesenden Spezialisten waren begeistert davon, was sich SAP da ausgedacht hatte, und voll des Lobes. Nur einer war sich sicher, so etwas schon mal irgendwo gesehen zu haben.

Was sind das eigentlich für Menschen, die Portale andere Online-Präsenzen entwickeln und so weit entfernt sind, vom modernen Internet, dass sie noch nie eine Tagcloud oder Begriffswolke gesehen haben. Wie kann man von solchen Menschen erwarten, ihre Kunden bezüglich aktueller Entwicklungen zu beraten?

Ich frag ja nur.

Jedenfalls hab ich ja auch so ein modernes Tag-Ding. Und ich bin sicher, dass es nicht von SAP erfunden wurde.

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Was so alles mitgeloggt wird, wenn man chattet

Datum: 12. August 2008
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Google ist ja immer wieder gern in der Kritik, wenn es um Bedenken zum Datenschutz geht. Nun haben Microsoft Forscher für ein durchaus interessantes Experiment Nachrichten ausgewertet, die über den Windows Live Messenger verschickt wurden.

Und selbst wenn das alles anonymisiert stattfand, macht es auf erschreckende Weise bewusst, wie unsicher die Kommunikation über Instant Messenger ist, und dass man über manches vielleicht nochmal nachdenkt, bevor man es so verschickt.

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Großartig! Media Markt mit Auflösungsweltrekord!

Datum: 6. Juli 2008
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Das kommt davon, wenn man einen Designer ein Computerprospekt malen lässt: Im aktuellen Multimedia Prospekt von denen, die angeblich nicht blöd sind, gibt’s – möglicherweise, aber nur möglicherweise als Reaktion auf Aldis Mininotebook der Woche – zwei Mini-Notebooks vom Typ Eee Pc von Asus.

Besonders bemerkenswert dabei finde ich die Bildschirmauflösung der Notebooks:

Man glaub es kaum, doch der Prospekt beweist es: Media Markt setzt neue TechnikmaßstäbeMan glaub es kaum, doch der Prospekt beweist es: Media Markt setzt neue Technikmaßstäbe

Tjaha! 1024 mal 600 dpi sind dank futuristisch wirkender Media Markt Technik wohl auch auf Flachbildschirmen möglich. Und ich dachte immer, dass dots per inch für die Bildpunkte pro Zoll und nicht etwa für den gesamten Bildschirm steht. Aber Designer werden mit Auflösungen von Monitoren wohl nie zurecht kommen, wie auch ein Praktikant in unserer Werbeabteilung immer wieder beweist.

Ich hab da mal ein paar ungefähre Berechnungen angestellt. Bei einer Bildschirmdiagonalen von knapp 9 Zoll, würde das Supernotebook eine tatsächliche Auflösung um die 7500 mal 3000 Pixel haben. Wow!

Im Gegensatz dazu wirkt die Meldung in der Wochenendausgabe der Frankenpost, dass es den neuen VW Scirocco als TDI mit 140 oder 170 Litern Hubraum! gibt, fast schon unspektakulär.

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Amazon Abzocke

Datum: 25. April 2008
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Liebe Amazonen, wenn ich knapp 15 Euro für eine CD bezahle, dann erwarte ich eine vollwertige CD, mit stabilem Plastik außenrum. So hat eine CD nunmal auszusehen.

Warum die Aufregung?

In einer Zeit, in der immer mehr Leute ihre Musik illegal downloaden, anstatt wie ich anständiger Kerl CDs zu kaufen, hatte die Musikindustrie die geniale Idee, CDs attraktiver zu machen, indem man sie günstiger abgibt. Guter Ansatz. Möglich wird das durch Light-Versionen, die um die 10 Euro kosten und nur die CD in einem gefalteten Pappdeckel enthalten. Normale Versionen für die Sammler unter uns gibt es immer noch, nur eben etwas teurer.

Amazon hatte nun scheinbar die geniale Idee, die Light-Version zum Heavy-Preis zu verkaufen. Denn obwohl sie 14,95 kostet, ist meine neue Counting Crows CD nur in bedruckte Pappe eingewickelt, und wirkt folglich alles andere als hochwertig. Eine Frechheit finde ich.

Schlimm genug, dass Proleten, die noch nie den Duft eines gedruckten Booklets gerochen haben, mich belächeln, weil ich Idiot Geld für CDs ausgebe. Jetzt zockt mich auch noch der Internethändler ab, dessen bester Kunde ich bin.

Hätte ich mich nicht nach dem zweiten Lied so sehr verliebt, würde ich die CD zurückschicken! Beim nächsten Mal aber…

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Wann man einen Überholvorgang abbrechen sollte

Datum: 20. August 2007
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Ich mach es kurz: Wenn man auf der entgegengesetzten Fahrspur in 5-10 Metern Abstand zu einem ebenfalls stehenden Fahrzeug im Gegenverkehr steht, und der LKW, den man eigentlich überholen wollte, sich rechts weiter und weiter entfernt, dann ist es Zeit, den Überholvorgang abzubrechen und sich langsam wieder einzuordnen.

Leute gibt’s! Ja, das ist tatsächlich so passiert. Und obwohl der Gegenverkehr lange vorher sichtbar war und es ziemlich eindeutig war, dass man einen LKW nicht überholen kann, wenn man mit gleicher Geschwindigkeit auf Höhe dessen Hinterachse dahin cruist, sah die junge Fahrerin lange keinen Grund, wieder einzuscheren.

Ich beantrage bei Renne ein neues Schild: Ich bin der Unfall!

Das war Freitag. Heute an der selben Stelle: ein fetter Audi (na gut, nix gegen Audi!) versucht mich und den Laster vor mir zu überholen und schort dabei beinahe den Golf zusammen, der von links auf die Gegenfahrbahn abgebogen ist…

Autofahren – das letzte Abenteuer!

Update: Geil, besten Dank dafür: Ich bin der Unfall

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Spamschutz mittels Pixeltracking

Datum: 10. August 2007
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Spam ist bekanntlich ein ziemliches Problem. Jeder, der irgendwo ein Gästebuch oder Blog betreibt wird früher oder später zwangsläufig damit konfrontiert, dass irgendwelche Penner – oder Bots programmiert von irgendwelchen Pennern – dort unbedingt Werbung für Potenzmittel machen müssen. Was kann man tun, wenn man – wie ich – überhaupt keine Potenzmittelchen nötig hat? Hier eine Idee…

Vor etwas mehr als zwei Jahren hab ich mal – ich muss wohl zuviel Zeit gehabt haben – ein kleines Content-Management-System programmiert. Teil davon sind auch ein Gästebuch-Modul und ein Modul zum Aufbau eines simplen Weblogs. Seit knapp einem Jahr kämpfe ich nun mit Spammern, die sich in besagten Modulen verewigen wollen.

Dieses Blog hier ist bislang recht sauber, denn es basiert auf WordPress und das bringt mit Askimet ein starkes Plugin mit, das Spam recht zuverlässigt erkennt und ausfiltert. Soweit ich weiß wird dafür ein Webservice genutzt. Vielleicht könnte man den auch aus anderen Systemen konsumieren, aber es gibt noch andere Ansätze.

Mein erster war eine Blacklist. Dort konnte ich manuell oder automatisiert Namen, Mailadressen (oder Teile davon) und Begriffe eintragen, die Spamposts identifizieren, die dann ausgefiltert werden. Das klappte eine Zeit lang recht gut, aber mit immer mehr immer anderem Spam war der Wartungsaufwand in letzter Zeit zu hoch. Eine andere Idee musste her.

Ebenfalls Teil meines CMS ist ein Tracking-Modul, das auf Pixelmessung basiert. D.h. in jeder Seite, die ein Client anfordert, ist ein Pixel oder eine kleine Grafik enthalten, die Informationen über den Besucher an den Server zurückschickt, die dann gespeichert werden und ausgewertet werden können. Da Bots, die Spam eintragen sich nicht die Mühe machen, in einer Seite enthaltene Bilder herunterzuladen, werden sie auch nicht auf diese Art erfasst, was der Datenqualität ja nur zu Gute kommt.

Die Idee ist nun, dass jeder, der sich im Gästebuch einträgt, bzw. einen Kommentar ins Blog stellt, kurz vorher ja mindestens eine Seite aufgerufen haben muss, und dadurch in der Tabelle mit den Trackingdaten enthalten ist. Mein neuer Ansatz ist also der, die IP-Adresse jedes neuen Eintrags/Posts in dieser Tabelle zu suchen. Gab es kurz vorher einen Seitenaufruf von diese IP, dann handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit nicht um Spam.

Ob es funktioniert, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

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Externe Links unbrauchbar machen – Was für ein Vollstuss!

Datum: 11. Juli 2007
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Sowas hab ich auch noch nicht gesehen! John Deere, Hersteller hochwertiger Traktoren, brandheißer Mähdrescher und allerlei anderer feiner Maschinerie erfindet den externen Link neu. Und wie! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den verantwortlichen Programmierer als Versuchsperson für Gehirntransplantationen vorzuschlagen. Und ich meine als Zielperson für eventuell zur Verfügung stehende Transplantate.

Mit externen Links ist das ja so eine Sache. Klickt der Besucher drauf, ist er womöglich erstmal weg – erst recht wenn man sich an neueren Standards orientiert und darauf verzichtet, mit dem Target-Attribut ein neues Fenster zu öffnen. Um Besucher möglichst lange auf der eigenen Seite zu halten und dennoch Händlern gegenüber posen zu können „Da, wir haben sogar zu dir verlinkt!“ hat sich ein Webdesigner bei John Deere was ganz Tolles einfallen lassen: (Ich bin mir sicher, dass es sich um einen Einzeltäter handelt, zwei oder mehr Leute können unmöglich bescheuert genug sein, so etwas gut zu finden)

Ihr John Deere Vertriebspartner ist eine nette Auflistung von Adressen und Webseiten. Ich bin darauf aufmerksam geworden, als mich mein Vater völlig verzweifelt zu sich ins Büro bestellt hat, weil er daran scheiterte, einen einfachen Link anzuklicken.

Ein Usability-Schnelltest offenbarte: So einfach ist das auch nicht. Tatsächlich stelle ich es mir ein ganzes Stück einfacher vor, ein Space Shuttle zu landen. Ein Klick öffnet hier nämlich nicht – wie man es voller Naivität erwarten könnte – die Seite, die man erwarten würde. Es passiert erstmal garnichts. Dank meines analytischen Sachverstandes bemerkte ich den Hinweis auf ein blockiertes Popup Fenster (dieses Phänomen hat mich und einen hochbezahlten Entwickler schon mal zwei Stunden lang fast zur Verzweiflung getrieben). Ich deaktiviere also den Popup-Blocker und klicke den Link nochmal. Ah, ein Popup.

Aber nicht etwa die erwartete Seite füllt das Popup, sondern ein Hinweis, dass man womöglich die John Deere Seite verlässt. (Wer könnte das ernsthaft wollen, wo sie doch augenscheinlich von einem wahren Internet-Visionär entwickelt wurde?) Man hat also die Wahl, ob man die Seite wirklich verlassen will und die Zielseite endlich im Popup angezeigt bekommt, oder man doch wieder zur Vernunft kommt und den dreisten Versuch die Seite zu verlassen (die ja eigentlich im Hintergrund sowieso geöffnet bleibt) abbricht.

So leicht kommt man garnicht wieder weg, von der John Deere WebseiteSo leicht kommt man garnicht wieder weg, von der John Deere Webseite

Diese Entdeckung liegt jetzt anderhalb Stunden zurück, und mir fehlen immer noch die Worte. Vielleicht findet jemand anderer welche.

Zum Glück ist derjenige, der die Webseite baut nicht für das Design der Armaturenbretter bei John Deere zuständig!

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Update! Lass dich ruhig auf Jericho ein!

Datum: 12. Juni 2007
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Neulich hatte ich hier darauf hingewiesen, dass die TV-Serie Jericho mit Vorsicht zu genießen ist, weil die 1. Staffel mit einem gewaltigen Cliffhanger endet und die Serie nicht fortgesetzt wird. Das ist jetzt anders.

Aufgrund massiver Faninitiativen hat der zuständige Sender CBS nun doch eine Verlängerung beschlossen. Das ist doch mal was!

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