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Alle Einträge zu Verschwörung!

Google klaut mein Favicon!

Datum: 5. Juni 2008
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Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version dieses Blogs

Wie die ganze Welt berichtet, hat Google seit kurzem ein neues Favicon. War mir auch aufgefallen und es kam mir die ganze Zeit irgendwie seltsam vertraut vor.

Gerade hat mich Sabine darauf aufmerksam gemacht, warum das wohl so ist.

Meines: Mein Favicon

Google seines: Google sein Favicon

Klar erkennt jeder Hobby-Typograph sofort die Unterschiede in der Schriftart. Alle anderen erkennen sofort den Farbunterschied. Aber die Ähnlichkeit ist schon auffallend!

Und nur damit das klar ist: ICH hatte meines zuerst!

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Spiderman hasst mich!

Datum: 13. Mai 2008
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Gelegentlich denke ich drüber nach, was ich machen würde, wäre ich Spiderman. Meine Top 3 sehen etwa so aus:

Letzteres ist mir allein heute dreimal passiert! Dabei ist es egal, ob ich allein unterwegs bin, oder mit jemandem, der größer ist. Auch vorauslaufende Personen sind von dem Phänomen nicht betroffen, und ich werd dann plötzlich von unsichtbaren Spinnweben attackiert.

Weil das nur mir passiert und dann auch noch gar so häufig, lässt das nur einen Schluss zu: Der echte Spiderman hasst mich und spielt mir Streiche. Und das ziemlich ausdauernd.

Bestimmt fürchtet der um Kirsten Dunst…

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Mal wieder Kino: 8 Blickwinkel

Datum: 6. März 2008
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Knapp 3 Monate ohne Post… da gilt es ein wenig aufzuholen.

Ich mag Filme, die bestimmte Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven immer und immer wieder zeigen und so ein großes Gesamtbild zeichnen. Gestern war ich mit einer Gruppe (wichtig, da 8 Personen und deshalb Eintrittsermäßigung!) in 8 Blickwinkel. Das ist so ein Film.

Na gut, richtig neu ist die Idee nicht. Ich kannte sie zum Beispiel schon aus Spiel auf Zeit / Snake Eyes oder 11:14 (beide bei mir auszuleihen). Trotzdem ist es immer wieder faszinierend, erst recht, wenn die Umsetzung derart gelungen ist, wie hier.

Worum geht’s? Es geht um ein Attentat auf den US Präsidenten und darauf folgende Bombenattentate und darum, was sich währenddessen im Hintergrund abspielt. Das alles wird – der deutsche Filmtitel impliziert es bereits – aus 8 verschiedenen Blickwinkeln geschildert und somit erklärt.

Der Film ist super. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, und trotzdem ergibt sich am Ende ein weitgehend stimmiges Gesamtszenario. Erzählt werden die einzelnen Episoden in einem teilweise halsbrecherischem Tempo. Und das nicht erst zum Ende des Films, auch wenn die Filmzeitschrift meines Vertrauens (TV Spielfilm) bemerkt, dass der Regisseur das Tempo am Ende des Films erheblich anzieht. Was da nicht stand war, dass es vorher schon unglaublich flott zur Sache geht.

Ich könnte noch ein bisschen weiter schwärmen und womöglich die hervorragenden, zum Großteil recht bekannten Schauspieler herausstellen. Das lasse ich und schließe mit der Empfehlung, sich den Film einfach anzuschauen. Es lohnt sich.

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Revolutionäre Suchmaschinenoptimierung 2 – Drohen mit dem Anwalt

Datum: 20. August 2007
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Mann oh Mann. Ich hab die Hosen ordentlich voll. Sollte ich doch tatsächlich verklagt werden. Nur der Grund ist mir immer noch nicht klar. Da war von „Internetstalking“ die Rede, aber eigentlich sollte der Vorwurf wohl lauten: Bösartige Suchmaschinenoptimierung. Wer’s nicht kennt: eine schwere Straftat!

Was bisher geschah:

Nachdem wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten, erhielten neulich alle an unserem kleinen Experiment Beteiligten eine böse E-Mail von dem Künstler, den wir nicht nennen dürfen. Die wichtigsten Inhalte in Form von Stichpunkten:

He he. Ein starkes Stück, und eine wieder mal innovative Idee von jemandem, der wirklich keine Ahnung vom Internet zu haben scheint. Leute verklagen oder wenigstens anzumahnen ist zwar momentan ziemlich angesagt und der Einfall eine solche Drohung zu nutzen, dass man mit seiner Seite bei Google ganz vorne landet, ist zweifellos originell. Sie hat aber doch einen kleinen Schönheitsfehler: sie funktioniert nicht, wenn der Empfänger auch nur ein bisschen Ahnung hat.

Der Bluff des nicht genannt werden dürfenden Künstlers ist irgendwie aufgeflogen. Und nach 3 verschiedenen Antworten (1x witzig ironisch, 1x bitterböse, 1x rechtlich fundiert) dürfen unsere Testseiten trotz der Verwendung des Namens, der nicht genannt werden darf im Internet bleiben.

Ich bin ja schon gespannt, was als nächstes kommt.

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Last.fm ärgert mich

Datum: 3. Juli 2007
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Bin ich der Einzige, der mit Last.fm nicht wirklich glücklich ist. Seitdem vor mehreren Wochen Pandora für alle Nutzer, die nicht aus den USA kommen gesperrt wurde, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Last.fm ist keine.

Komisch eigentlich, dass ich Pandora nicht mehr nutzen kann, habe ich doch bei der Registrierung eine ganz bestimmt amerikanische Postleitzahl angegeben: 90210. Aber die sind schlau und prüfen die IP-Adresse jedes Zugriffs.

Jetzt hab ich also mal Last.fm probiert. Ich hab 2MBit DSL und habe ansonsten keine Verbindungsschwierigkeiten. Last.fm funktioniert aber nur, wenn ICQ aus ist, und selbst da gibt es gelegentlich Aussetzer. Bin ich mit ICQ online kommt kein einziges Lied mehr unzerstückelt an. Das macht keinen Spaß!

Weil ich Samstag dann aber auf ICQ verzichtet hab, mussten die sich scheinbar was anderes überlegen, um mich zu vergraulen. Ich hatte nach Songs ähnlich denen von Lisa Loeb gesucht, weil ich zum Programmieren etwas Dezentes gebraucht hab. Irgendwann kam ein Song – vermeintlich von Paula Cole. Wer Paula Cole kennt, wird ihr eine musikalische Nähe zu Lisa Loeb zugestehen müssen. Der Song mit dem originellen Titel „Original“ kam aber als stupide Technomucke aus den Boxen. Das kann doch nicht sein!!!

Ich war geschockt.

Eine kurze Internetrecherche half nicht zu bestätigen, dass es einen solchen Titel tatsächlich von Paula Cole gibt. Es fällt mir schwer, nicht zu glauben, dass hier was ordentlich schief gelaufen ist…

Jemand da, der mit Last.fm bessere Erfahrungen gemacht hat?

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Chronologie eines Google-Experiments

Datum: 3. Juli 2007
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Für Webworker ist es immer wieder interessant, wie man neue Seiten am schnellsten in den Index der großen Suchmaschinen – nennen wir sie Google – bekommt. In Zusammenarbeit mit der Sabine und dem René habe ich da mal ein paar seriöse Untersuchungen durchgeführt. Ein Begriff bzw. Name, um den es gehen sollte, war schnell gefunden.

Tag 1

Am späten Abend veröffentlicht Markus einen Blogeintrag. Es geht um Thorsten K., der von Markus erwartet, dass er eine Seite aus dem Google-Index löscht, weil sie verhindert, dass seine Seite auf Platz 1 gelistet wird.

Tag 2

Ein völlig anderer Markus postet in seinem Blog und verwendet dabei mehrmals den vollen Namen des Thorsten K. Weitere Merkmale des Eintrags sind enorm hohe Keyworddichte und geschickte Nutzung des Seitentitels. Dummerweise vergisst der andere Markus den Link zu Thorsten K. Das könnte sich negativ auf dessen Pagerank auswirken, Stichwort Linkpopularität.

Übrigens hat die Homepage des anderen Markus einen Pagerank von 4. Das ist für eine Seite ohne erkennbaren Nutzen, die seit einem Jahr nicht mehr wesentlich aktualisiert wurde, gar nicht mal schlecht. Und der Pagerank vererbt sich, so dass auch der ganz neue Eintrag, der Google noch nicht einmal bekannt ist, einen Pagerank von 1 bekommt. Selbst das ist mehr als viele Seiten im Internet jemals haben werden.

Wenig später taucht auch im Blog von René der Name des Thorsten K. auf. Es gibt Verlinkungen in die Blogs von Markus und des anderen Markus. Einen Link zu Thorsten K. sucht man auch hier vergebens. Übrigens nutzt René den Blogging-Dienst von Google.

Auch Sabine entschließt sich an diesem Tag, ein Blog zu starten. Ihren ersten Eintrag widmet sie Thorsten K. Da sich Sabine noch nicht so gut mit dem Bloggen auskennt, vergisst sie, dessen Homepage zu verlinken. Wenigstens denkt sie daran, René und Markus und den anderen Markus zu verlinken.

Neuer Weltrekord! Nur zwei Stunden nach seiner Veröffentlichung taucht Renés Post schon in den Google Ergebnissen auf. Sucht man dort nach dem Namen des Thorsten K. ist Renés Seite auf Platz 1.

Tag 7

Lange nichts passiert. Aber nun schlägt die gnadenlos optimierte Seite vom anderen Markus voll zu. Platz 1 bei Google und Platz 2 mit einer Seite weiter unten in der Seitenstruktur gleich hinterher. René ist auf 3. Die eigene Seite von Thorsten K., die wirklich nirgends verlinkt ist, auf 4.

Tag 8

Das war aber auch Zeit! Sabines ebenfalls Google-betriebenes Blog setzt sich in den fraglichen Suchergebnissen auf Platz 3. Witziger Nebeneffekt: Die Seite von Thorsten K. ist plötzlich ganz verschwunden. Sachen gibt’s…

Tag 11

Die Seite von Thorsten K. ist wieder da. Unverändert mies gemacht und unverändert weit abgeschlagen – jetzt auf Platz 6. So hatte sich das Thorsten K. sicher nicht vorgestellt. Eigentlich wollte er auf 1.

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