Endlich live!
Nach Wochen, Monaten der Ankündigung ist meine neue Seite nun endlich live.
Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass sie an vielen Stellen noch nicht fertig ist. Aber ich wollte nicht mehr länger warten, weil ich gemerkt hab, wie mich die Motivation schon wieder verlässt.
Jetzt ist erst mal der Druck ein wenig weg, aber es gibt noch viel zu tun:
- Suchfunktion einbauen
- Bilder ersetzen
- Quelltext und Programmcode optimieren
- Stylesheets um Definitionen für bestimmte Elemente erweitern
- Server aufräumen
- Weitere Plugins integrieren
- Und viel viel mehr
Aber nun zu dem, was schon da ist: Wie findet ihr es?
Ich wollte längst live sein!
Nachdem ich in den letzten Wochen zahlreiche Alternativen (Textpattern, Serendipity usw.) getestet habe, kommt diese meine neue Seite nun doch wieder mit Wordpress als Motor daher. Hauptgrund ist die doch recht hohe Flexibilität des Systems und die zahlreichen Features.
Trotzdem bin ich ein wenig verstimmt, weil ich am Wochenende einige Stunden (Samstag Nacht bis 3) damit verbracht habe, einen Bug zu suchen und auszumerzen bzw. zu umgehen.
Wordpress bietet zahlreiche Möglichkeiten die URL-Generierung für Einträge im Weblog zu beeinflussen. Ich habe mich für die einfache - und schon im Hinblick auf Suchmaschinen wohl beste - Variante entschieden, Seitennamen nach dem Schema /weblog/titel-des-posts zu vergeben.
Zugegeben, in der Dokumentation wird davor gewarnt, dass das zu Problemen führen kann, aber wenn die das schon wissen, warum macht dann niemand was dagegen? (… oder beschreibt wenigstens, wie sich diese Probleme darstellen, dass meinereiner gleich weiß, woran es liegt?)
Das Problem ist das folgende: Wordpress verfügt intern über einen eigenen Rewrite-Mechanismus, der alle Anfragen an den Server, für die es keine Datei gibt, an das System weiterleitet und dort auswertet. Bei der Auswertung kommen zahlreiche Regeln zum Einsatz, die reguläre Ausdrücke verwenden um die angefragte URL einer Seite, einem Eintrag oder einer Funktion zuzuordnen.
Scheinbar ist die Reihenfolge dieser Ausdrücke nicht ganz durchdacht, denn wenn man innerhalb der Übersichtsseite des Blogs blättert und so eine URL wie /weblog/page/2 aufruft, denkt das System witzigerweise man würde die 2. Seite eines Eintrags mit dem Titel page sehen wollen. Die gibt es natürlich genauso wenig wie den Eintrag. Deshalb erhält man statt einer weiteren Übersichtsseite mit älteren Einträgen nur eine Fehlerseite. Die Regel, die explizit nach der Angabe page sucht und entsprechend verarbeitet steht erst weiter unten in der Liste und wird in diesem Fall garnicht beachtet.
Dass das Problem nicht nur bei mir auftritt, lässt sich auch im originellen Blog von Vorsprung durch Webstandards nachvollziehen.
Nach Prüfung zahlreicher programmierter Lösungen, die teilweise eine Änderung des Wordpress-Codes erfordert hätten und damit mit dem nächsten Update verloren und vergessen worden wären, habe ich mich dazu entschlossen, Einträge in einen eigenen (virtuellen) Ordner zu legen und damit das Problem zu umgehen. Die URL sieht dann so aus: /weblog/eintrag/titel-des-posts.
Ärgerlich nur, dass sich dadurch meine Liveschaltung verzögert. Und durch Tippen dieses Eintrags gleich nochmal! Kann das nicht mal jemand korrigieren?
Schon in den Top 5!
Vor wenigen Wochen find ich damit an, meine neue Domain markusbauer.info mit Inhalten zu füllen. Besonders viel ist seitdem nicht passiert. Erklärtes Ziel des Ganzes ist die verbesserte Auffindbarkeit meiner Person über Suchmaschinen. Mit einem wirklich häufigen Namen wie dem meinen sollte das garnicht so leicht sein.
Umso überraschter war ich, als ich gerade festgestellt habe, dass ich bei einer Google Suche nach Markus Bauer schon jetzt in den Top 5 lande, und das obwohl die Qualität der Seite noch alles andere als hochwertig ist.
Dass allein der Domainname einen solchen Einfluss hat, hätte ich ja nicht gedacht.
Google klaut mein Favicon!
Dieser Artikel bezieht sich auf eine frühere Version dieses Blogs
Wie die ganze Welt berichtet, hat Google seit kurzem ein neues Favicon. War mir auch aufgefallen und es kam mir die ganze Zeit irgendwie seltsam vertraut vor.
Gerade hat mich Sabine darauf aufmerksam gemacht, warum das wohl so ist.
Meines: ![]()
Google seines: ![]()
Klar erkennt jeder Hobby-Typograph sofort die Unterschiede in der Schriftart. Alle anderen erkennen sofort den Farbunterschied. Aber die Ähnlichkeit ist schon auffallend!
Und nur damit das klar ist: ICH hatte meines zuerst!
Zitat der Woche
puh, na wasn Glück, dass andere auch so schlecht sind wie wir…
Aus irgendeinem Grund möchte die Kollegin, der das Zitat zuzuschreiben ist, nicht genannt werden. SIE zieht es vor, anonym zu bleiben.
Ein Design für markusbauer.info
Seit kurzem ist es online: Das Design meiner neuen Seite markusbauer.info.
Meinungen? Kommentare?
Ui! Dragonfly!
Ganz kurz: Das könnte richtig gut werden.
Demnächst mehr dazu.
Ankündigung: Neue Seite, Umzug, Tags, usw.
Schon seit einiger Zeit sammle ich Ideen für meine neue Markus Bauer Seite. Seit einigen Tagen sind jetzt ein paar Inhalte online, aber das ist erst der Anfang…
Warum denn das?
Hauptgrund für die neue Domain ist die Auffindbarkeit meiner Person über Suchmaschinen. Der Domainname stellt dabei einen nicht ungewichtigen Faktor dar. Außerdem habe ich bemerkt, dass greyskymorning.de zwar ein sehr schöner, aber leider kein sehr eingängiger Name ist.
Und jetzt? Baustelle oder was?
Die momentanen Inhalte auf der neuen Seite sehen zugegebenermaßen noch sehr roh aus. Am Design arbeite ich immer noch. Der letzte Entwurf war leider etwas zu… sagen wir mal metrosexuell geraten. Das Wichtigste im Moment sind ein paar Inhalte auf der Seite, denn die werden von Suchmaschinen schon mal erfasst. Dazu ein Link hier und da…
Und das Blog hier?
Sehr gute Frage! Die Idee ist, die Inhalte des Blog auf die neue Domain umzuziehen, und das Blog dort fortzuführen. Wie genau das aussehen wird, da bin ich noch am tüfteln. Denkbar wäre eine Rewrite Rule, die den HTTP Status Code für permanent umgezogen mitgibt. So stelle ich sicher, dass Suchmaschinen wie Besucher die Inhalte weiterhin finden. Eine Spiegelung wäre zwar technisch einfach, aber unter SEO Gesichtspunkten nicht sehr clever. Der Begriff dazu heißt Duplicate Content und ist böse.
Und sonst?
Im Rahmen des Umzugs werde ich die Organisation des Blogs umstellen von der kategorieorientierten Struktur, die es heute hat, hin zu einem Tag-basierten System. Tags sind nämlich nicht nur total angesagt, sondern auch ziemlich praktisch und wesentlich flexibler. Und ich freue mich schon auf meine Tag-Wolke!
Außerdem bin ich gerade noch am Überlegen, welche technische Basis ich einsetzen werde. Zur Wahl stehen momentan die aktuelle Version von Wordpress (hier werkelt im Hintergrund eine ältere Variante, weil ich zu faul für ein Upgrade bin), oder Expression Engine. Soll auch recht schick sein, und damit hab ich bislang noch nichts gemacht.
Irgendwer Anregungen dazu? Oder zum Rest?
Neulich auf der BMW Seite
Kurz zur Erinnerung: BMW, das ist der deutsche Premiumhersteller für Automobile, dessen Internetauftritt vor einigen Monaten dadurch von sich Reden machte, dass er aus dem Google Index flog. Grund: Die Webexperten bei BMW hatten auf sog. Doorway-Pages gesetzt, die Google für sehr böse hält. Nun kommt ein neuer Geniestreich in Sachen Zugänglichkeit, Suchmaschinenfreundlichkeit und guter Stil von BMW…
Nachdem ich schon mal wegen meines ziemlich rüden Tons gegenüber einem vermeintlichen Webentwickler kritisiert wurde, halte ich mich diesmal ein wenig zurück.
Neulich bin ich bei einem Bekannten in dessen brandneuem 3er Coupé mitgefahren. Ein schönes Auto. Zwar kann das Sprachdialogsystem mit Anweisungen wie “Computer, berechne mir die schnellste Route zum nächsten McDonalds” nichts anfangen, aber das tut der Freude am Fahren keinen Abbruch. Im Gegenteil hat die Aussage “Kommando wurde nicht erkannt” des Computers die Freude am Fahren noch gesteigert.
Wieder daheim, wollte ich mich also mal zum 3er Coupé informieren. Nur informieren, schließlich bin ich begeisterter Audifahrer. Und nach dem Besuch von bmw.de wird das auch noch eine ganze Weile so bleiben.
1. Versuch: Lieblingsbrowser Opera
Bloß nichts riskieren! Also wird die Warnung nicht ignoriert. Wir (also ich) versuchen was anderes…
2. Versuch: Internet Explorer 7
Da bekam ich eine sehr ähnlich aussehende Fehlermeldung, dass mein Flash-Plugin veraltet sei. Dummerweise hab ich’s nicht gleich fotografiert und mittlerweile funktioniert es auch da - trotz eines veralteten… oder wenigstens nicht aktualisierten Plugins.
3. Versuch: Firefox
Ich werde weitergeleitet auf eine Seite mit dem sprechenden Namen index_highend.html und kann mir nun endlich das 3er Coupé anschauen. Blöd nur, jetzt hab ich keine Lust mehr.
Na, das war doch garnicht so schwierig. Ich behaupte einfach mal, dass es noch weitaus ältere Flash-Installationen oder ungewöhnlichere Browser gibt, als meine. Und weil ich nicht schon wieder jemandem zu nahe treten will, geh ich jetzt ins Bett.
Revolutionäre Suchmaschinenoptimierung 2 - Drohen mit dem Anwalt
Tags: In eigener Sache, Verschwörung!, Webentwicklung
Reaktionen: Ein Kommentar
Mann oh Mann. Ich hab die Hosen ordentlich voll. Sollte ich doch tatsächlich verklagt werden. Nur der Grund ist mir immer noch nicht klar. Da war von “Internetstalking” die Rede, aber eigentlich sollte der Vorwurf wohl lauten: Bösartige Suchmaschinenoptimierung. Wer’s nicht kennt: eine schwere Straftat!
Was bisher geschah:
- Wie das Internet funktioniert (Revolutionäre Suchmaschinenoptimierung!)
- Chronologie eines Google-Experiments
Nachdem wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten, erhielten neulich alle an unserem kleinen Experiment Beteiligten eine böse E-Mail von dem Künstler, den wir nicht nennen dürfen. Die wichtigsten Inhalte in Form von Stichpunkten:
- Anwalt
- rechtliche Schritte
- Darstellung falscher Sachverhalte
- Internetstalking
- §186
- Name markenrechtlich geschützt
- Seiten sofort entfernen
He he. Ein starkes Stück, und eine wieder mal innovative Idee von jemandem, der wirklich keine Ahnung vom Internet zu haben scheint. Leute verklagen oder wenigstens anzumahnen ist zwar momentan ziemlich angesagt und der Einfall eine solche Drohung zu nutzen, dass man mit seiner Seite bei Google ganz vorne landet, ist zweifellos originell. Sie hat aber doch einen kleinen Schönheitsfehler: sie funktioniert nicht, wenn der Empfänger auch nur ein bisschen Ahnung hat.
Der Bluff des nicht genannt werden dürfenden Künstlers ist irgendwie aufgeflogen. Und nach 3 verschiedenen Antworten (1x witzig ironisch, 1x bitterböse, 1x rechtlich fundiert) dürfen unsere Testseiten trotz der Verwendung des Namens, der nicht genannt werden darf im Internet bleiben.
Ich bin ja schon gespannt, was als nächstes kommt.
